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08.01.2001

20:15 Uhr

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Wall Street im späten Handel schwächer

Die New Yorker Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt im späten Handel im Zuge anhaltender Sorgen um einbrechende US-Unternehmensgewinne schwächer tendiert. Die Verkaufswelle, die bereits am Freitag den Aktienkursen zugesetzt hatte, habe vor allem im Technologiesektor weiter angehalten und die Märkte belastet, berichteten Händler.

Reuters NEW YORK. Der technologielastige Nasdaq-Index tendierte deutliche 3,34 % schwächer auf 2327,2 Punkten. Der Dow-Jones-Index 30 führender Standardwerte notierte 0,68 % leichter auf 10 593,29 Zählern, während der breiter gefasste S&P 500 ein Prozent auf 1285,47 Punkte verlor.

"Es besteht im Moment ein regelrechtes Tauziehen. Tiefere Zinsen sorgen an den Finanzmärkten für gute Stimmung, aber das nicht jeden Tag. Was die Anleger im Moment vor Augen haben sind die schwindenden Unternehmensgewinne", sagte David Sowerby, Marktstratege bei Loomis Sales. An der Nasdaq führte unter anderen der Netzwerkhersteller Cisco die Verliererliste an, dessen Papiere sich 3,75 % auf zuletzt 35-1/4 $ verschlechterten. Die Aktie hatte bereits am vergangenen Freitag 12,5 % eingebüßt. Auch Software-Hersteller Oracle tendierte 4,98 % leichter auf 28-3/4 $, während die Titel des Netzwerkunternehmens Sun Microsystems 3,35 % auf 27 $ nachgaben.

Bei den Standardwerten standen unter anderem die Papiere des weltgrößten Aluminiumherstellers Alcoa im Brennpunkt des Interesses. Die Aktie legte 3,58 % auf 34-5/16 $ zu, nachdem das Unternehmen seine Gewinnprognose für das vergangene Jahr nach oben korrigiert hatte.

Von einer erhöhten Nachfrage nach defensiven Titeln profitierte unterdessen der Tabakkonzern Phillip Morris, dessen Aktie 4,98 % auf 42-1/8 $ zulegte. Unter den Verlierern im Dow befanden sich demgegenüber International Business Machines, die 1,8 % tiefer auf 92-1/4 $ tendierten.

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