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26.01.2001

15:32 Uhr

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Wall Street zur Eröffnung leichter gesehen

Die US-Aktienmärkte werden nach Einschätzung von Analysten schwächer eröffnen, nachdem sich Befürchtungen über eine abschwächende Konjunktur hlten.

rtr NEW YORK. Die US-Aktienmärkte werden nach Einschätzung von Analysten am Freitag schwächer eröffnen, nachdem einige trendbestimmende Unternehmen ihre Aussichten gedämpft hätten und die Befürchtungen über eine sich abschwächende Konjunktur anhielten. Neben den schwachen Zahlen des Telekom-Ausrüsters Ericsson belasten Analysten zufolge die abgeschwächten Aussichten des Chipherstellers PMC-Sierra und des Glasfaser-Komponentenherstellers JDS Uniphase den Markt. Die für den Handelsauftakt trendbestimmenden Futures signalisierten vor Börseneröffnung einen leichteren Auftakt.

Ericsson gaben bereits im europäischen Handel gut 12 % nach. Auch das an der Nasdaq und am Frankfurter Neuen Markt notierte US-Internet-Unternehmen Broadvision büßte nach einem Gewinnrückgang im vierten Quartal 2000 und einem bestätigten Geschäftsausblik für 2001 im europäischen Handel deutlich ein und verlor rund 22 %. Die Aktien von JDS Uniphose Corp gaben im europäischen Handel deutlich um gut 8 % nach. Der US-Technologiekonzern Qualcomm steigerte im ersten Quartal 2000/2001 den Gewinn stärker als von Analysten erwartet, was die Aktien im euorpäischen Handel um knapp 4 % nach oben beförderte.

Am Donnerstag hatten die New Yorker Aktienmärkte uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte schloss 0,78 % oder 82,55 Zähler fester auf 10 729,52 Punkten, während der technologielastige Nasdaq-Index 3,67 % oder 104,82 Zähler auf 2 754,33 Punkte einbüßte. Der breiter gefasste S&P 500 notierte bei Handelsschluss um 0,5 % leichter bei 1 357,49 Punkten.

Zuvor hatte US-Notenbankchef Alan Greenspan Unterstützung für die Steuersenkungspläne des amerikanischen Präsidenten Georg W. Bush signalisiert, was Händlern zufolge vor allem einigen Standardwerten Auftrieb gab. Der Technologiesektor sei indessen wegen der Warnung des weltweit größten Faserkabel- Netzwerkherstellers Corning vor einer Abschwächung des Telekommunikationsmarktes unter Druck gekommen.

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