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19.03.2003

18:17 Uhr

Walter machte das Privatkunden-Geschäft profitabel

Herbert Walter: Privatkundenexperte und kühler Rechner

Mit Herbert Walter setzt die Allianz einen ausgewiesenen Experten für das Geschäft mit Privatkunden an die Spitze der angeschlagenen Tochter Dresdner Bank. Sein Händchen für schwierige Aufgaben hat der 49-Jährige bereits bei der Deutschen Bank unter Beweis gestellt.

HB/dpa FRANKFURT. Selbst mit nicht ganz so vermögenden Privatkunden ist Geld zu verdienen, bewies er denjenigen Deutschbankern, die eher an das Investmentbanking glaubten. Der als Vertriebsspezialist bekannte Bayer führte die ehemalige Deutsche Bank 24 binnen drei Jahren in die schwarzen Zahlen - eine Entwicklung, die nicht wenige überraschte. Im vergangenen Jahr gehörte Walters Bereich sogar zu den profitabelsten Sparten des Branchenprimus. Dabei hätte im Frühjahr 2000 nicht viel gefehlt und das Massengeschäft mit Privatkunden wäre im Zuge der geplatzten Fusion von Deutscher und Dresdner Bank in den Besitz der Allianz übergegangen.

Seine Karriere bei der Deutschen Bank begann der promovierte Betriebswirt, der gern als "kühler Analytiker" etikettiert wird, 1983. Nach Banklehre und BWL-Studium arbeitete er unter anderem als Assistent von Vorstandsmitglied Ulrich Cartellieri. 1998 wagte er sich an das "Projekt" Deutsche Bank 24. Als diese ausgegliedert wurde, stieg er zum Vorstandschef der Privatkunden-Tochter auf. Seit Anfang 2002 gehört Walter zum erweiterten Vorstand der Deutschen Bank. Der Vater dreier Kinder wurde am 10. August 1953 in Prien am Chiemsee geboren.

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