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13.02.2001

14:21 Uhr

Warten auf Greenspan-Anhörung

Dax wenig verändert

Die deutschen Aktien haben sich am Dienstag vor der Kongress-Anhörung des US-Notenbankchefs Alan Greenspan wenig verändert präsentiert. Im Mittelpunkt standen bei den Standardwerten Daimler-Chrysler, deren Tochter Chrysler nach Angaben aus Firmenkreisen 2002 die Gewinnschwelle erreichen wird. Dagegen belasteten die Telekom-Aktien, die mit minus zwei Prozent der größter Verlierer im Deutschen Aktienindex (Dax) waren, den Gesamtmarkt.

Reuters FRANKFURT. Der Dax pendelte über weite Strecken des Handelstages um den Vortagesschluss von 6 564,91 Zählern.

"Seitdem der US-Netzwerkhersteller Cisco vor einigen Tagen Geschäftzahlen bekannt gab, schafft es der Dax nicht über die Marke von 6 600 Punkte zu springen", sagte ein Händler. Sollte es allerdings unerwartet positive Signale aus New York geben, könnte diese Hürde genommen werden.

Daimler-Chrysler legen zu

Die für die Eröffnung an den US-Börsen maßgeblichen Terminkontrakte deuteten auf einen leichteren Handelsbeginn hin. Händler verwiesen darauf, dass sich die Märkte weltweit von Greenspan Aufschluss über die weitere konjunkturelle Entwicklung in den USA erhofften. Greenspan wird ab 16.00 Uhr MEZ vor dem Bankenausschuss des US-Senats sprechen.

Im Dax sorgten die Titel von Daimler-Chrysler für Auftrieb. Die Aktien führten die Gewinnerliste mit einem Plus von 4,6 % auf 55,25 Euro an. Die US-Sparte Chrysler wird nach Angaben aus Firmenkreisen im Jahr 2002 die Gewinnschwelle wieder erreichen und voraussichtlich die Jahresbilanz 2002 nicht mehr mit Verlusten belasten. "Viele hoffen jetzt, dass DaimlerChrysler die Probleme bei Chrysler in den Griff bekommt und wollen den Turnaround-Punkt nicht verpassen", sagte eine Händlerin.

Umsatzspitzenreiter im Dax waren noch vor Daimler-Chrysler aber die Papiere der Deutschen Telekom, die um knapp drei Prozent nachgaben. Händler führten den Kursrutsch auf charttechnische Gründe und die Herunterstufung durch die Ratingagentur Moodys vom Vorabend zurück.



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