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02.05.2003

10:03 Uhr

Warten auf US-Arbeitsmarktbericht

Morgan Stanley: Euro ist überbewertet

Nach Ansicht der US-Investmentbank ist die europäische Gemeinschaftswährung im Vergleich zum Dollar mittlerweile überbewertet. Der Faire Wert des Euros liege bei der überwiegenden Zahl der Berechnungsmodelle bei 1,06 $. Dennoch halten die Analysten eine weitere Euro-Rally für möglich.

HB/vwd/dpa FRANKFURT. Sie erwarten aber, dass der Anstieg im Verlauf zögerlicher wird. Ein starker Euro gepaart mit einer "wucherischen" EZB sei zwar gut für die europäischen Anleihen, er werde aber nachteilige Konsequenzen für die reale Wirtschaft in Euroland haben, geben die Analysten zu bedenken.

Der Höhenflug des Euro ist ungebrochen. Am Freitagmorgen stabilisierte sich der Kurs des Euro über der 1,12- Dollar-Marke. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete in Frankfurt 1,1235 Dollar. Der Dollar war damit 0,8901 Euro wert. Am Vortag hatte der Euro in New York bei 1,1232 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1131 (Dienstag: 1,0956) Dollar festgesetzt. Die Schwäche des Dollar hält nach Einschätzung von Händlern weiter an. Grund seien Sorgen über die Lage der US-Wirtschaft. Die jüngsten Konjunkturdaten hätten eher Zweifel an der Robustheit der US-Konjunktur aufkommen lassen als diese zerstreut. Dies belaste den Dollar, sagten Händler.

Mit Spannung wird am Markt unterdessen der US-Arbeitsmarktbericht für April erwartet, der am Nachmittag veröffentlicht wird. Volkswirte rechnen mit einem weiteren Rückgang der Beschäftigtenzahl und einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5,9 Prozent.

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