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28.01.2003

12:42 Uhr

Wegen entgangener Prämien nach Rauswurf

Djorkaeff fordert bis zu 300 000 Euro vom FCK

Der finanziell angeschlagene Fußball- Bundesligist 1. FC Kaiserslautern steht vor einer neuen Auseinandersetzung mit seinem ehemaligen Profi Youri Djorkaeff.

HB/dpa KAISERSLAUTERN. Der französische Welt- und Europameister, der im Vorjahr nach Differenzen mit dem damaligen Lauterer Teamchef Andreas Brehme vorzeitig seinen Vertrag auflöste und zum englischen Erstligisten Bolton Wanderers wechselte, fordert von den Pfälzern 250 000 bis 300 000 Euro "wegen entgangener Prämien".

Der FCK-Vorstand um René C. Jäggi sieht die Fristen für diese Forderung des Mittelfeldspielers als verstrichen an und erhält dabei Schützenhilfe von der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Jäggi: "Unserer Auffassung nach bestehen rechtlich keine Ansprüche mehr."

Der Franzose indes sieht dies anders, denn er ließ seine Nachzahlungsforderung von einem Rechtsanwalt formulieren und übersenden. "Die Fronten sind geklärt - Djorkaeff stellt eine Forderung, über deren Höhe wir nichts sagen wollen und die wir bestreiten. Da werden wohl die Gerichte entscheiden müssen", erklärte dazu FCK-Pressesprecher Michael Novak.

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