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21.01.2003

09:31 Uhr

Weiterer Mann wurde schwer verletzt

US-Amerikaner in Kuwait erschossen

In Kuwait sind am Dienstag US-Botschaftskreisen zufolge Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums angegriffen und beschossen worden. Dabei wurde ein US-Bürger getötet.

Reuters KUWAIT-STADT. Die US-Botschaft bestätigte den Tod eines US-Bürgers und teilte mit, das zweite Opfer sei lebensgefährlich verletzt. Den Kreisen zufolge handelt es sich bei den Opfern um zivile Angestellte des Ministeriums. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete, der verletzte Mann sei von zahlreichen Schüssen getroffen aus einem Geländewagen geborgen worden. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand.

Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge in der Nähe des US-Stützpunkts Camp Doha nördlich von Kuwait-Stadt, eine Basis, die die US-Armee zum Truppenaufbau für einen möglichen Krieg gegen Irak nutzt. Die USA haben zurzeit mehr als 15 000 Soldaten in dem Land stationiert, das an der Südgrenze Iraks liegt.

Der verletzte Mann wurde den Angaben zufolge in eine Militärklinik eingeliefert. Die Polizei sperrte die Straßen im Umkreis des Tatortes ab. Es gab zunächst keine Berichte über Festnahmen.

Im November hatte ein kuwaitischer Polizist auf einer Fernverbindungsstraße südlich von Kuwait-Stadt zwei US-Soldaten angeschossen und schwer verletzt. Einen Monat zuvor griffen zwei Kuwaiter eine Gruppe von US-Marineinfanteristen an und töteten einen von ihnen.

Sollten die USA sich für einen Krieg gegen Irak entscheiden, wird vermutlich ein großer Teil der Militäroperationen von Kuwait aus laufen. Im Golfkrieg 1991 war das Land von den USA und ihren Verbündeten befreit worden. Irak hatte es zuvor besetzt und zum Teil seines Staates erklärt.

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