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18.01.2002

17:48 Uhr

Weiterer Stellenabbau

Schlechteres Jahr für 3M

Der für seine "Post-It"-Notizblöcke bekannte US-Mischkonzern Minnesota Mining and Manufacturing (3M) hat angesichts der anhaltend schwachen Konjunktur in den USA im vierten Quartal 2001 weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. "Die allgemeine wirtschaftliche Schwäche hat die Nachfrage nach 3M-Produkten im vierten Quartal weiterhin gedrückt", sagte Konzernchef W. James McNerney.

dpa/rtr ST. PAUL. Der Gewinn im Jahr 2001 ging auf 1,43 Mrd. Dollar (1,6 Mrd Euro) zurück, nach 1,78 Mrd. Dollar im Vorjahr, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Umsatz fiel um vier Prozent auf 16,08 Mrd. Dollar. Als Konsequenz aus dem schlechteren Jahr will das Unternehmen, dessen Produktpalette von Büroartikeln bis zu Telekommunikationsgeräten reicht, weitere 2 500 Arbeitsplätze abbauen. Der Konzern hatte bereits den Abbau von 6 000 Stellen angekündigt.

Im Schlussquartal verbesserte sich der 3M-Gewinn um 17 % auf 381 Mill. Dollar. Im Vorjahresquartal hatten allerdings Sonderposten den Reingewinn gedrückt. Ohne Berücksichtigung von einmaligen Faktoren sei der Gewinn im Jahresvergleich um 13 % auf 387 Mill. oder 0,98 Dollar je Aktie von 447 Mill. oder 1,12 Dollar je Anteilsschein zurückgegangen. Analysten hatten einen Quartalsgewinn von 0,95 bis 1,00 Dollar prognostiziert. Der Umsatz sank um 6,6 % auf 3,86 Mrd. Dollar.

Die Aktie des Unternehmens war am Donnerstag um knapp ein Prozent auf 104,52 Dollar gestiegen, nachdem sie am Vortag noch rund fünf Prozent verloren hatte.

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