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28.01.2004

07:16 Uhr

Welche Sportler sind besonders gefährdet?

Plötzlicher Tod auf dem Fußballplatz

VonF. Bachner (F. Teuffel; Handelsblatt)

Der Herztod hat schon viele Spitzensportler ereilt - warum starb der ungarische Nationalspieler Miklos Feher?

BERLIN. Ein Fußballspieler ist tot. Er hinterlässt trauernde Angehörige, aber auch viele Fragen. Warum ist Miklos Feher auf dem Platz einfach zusammengesunken und gestorben? Ist alles versucht worden, um den 24-jährigen ungarischen Nationalspieler zu retten? Hatte er eine Krankheit oder einen Herzfehler, der das Fußballspielen für ihn zum Risiko machte?

Miklos Feher ist am plötzlichen Herztod gestorben, und damit hat eine grausame Geschichte ihre Fortsetzung gefunden. Der Herztod hatte vorher schon viele andere Spitzensportler ereilt, den Deutschen Eiskunstlaufmeister Heiko Fischer, den österreichischen Fußball-Nationalspieler Bruno Pezzey und Stephane Morin, Eishockeyspieler der Berlin Capitals. Im vergangenen Sommer war der Kameruner Nationalspieler Marc-Vivien Foé im Halbfinale des Confederations Cup zusammengebrochen. Eine Stunde später konnten die Ärzte nur noch seinen Tod feststellen.

Die Fragen, die nach ihrem Tod gestellt wurden, ähneln denen, die seit der Nacht zum Montag im Fall Feher im Raum stehen. In der Nachspielzeit der Begegnung zwischen Vitoria Guimaraes und seiner Mannschaft Benfica Lissabon war Feher in die Knie gegangen, auf den Rücken gefallen und reglos am Boden liegen geblieben. Er sei noch im Stadion gestorben, teilte ein Rettungsarzt mit. Ein Defibrillator kam nicht zum Einsatz.

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