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03.01.2003

09:29 Uhr

Wenig ermutigendes Ergebnis einer Dezember-Studie in den USA

Rückschlag für die IT-Branche

VonRudi Kulzer, Handelsblatt

Goldman Sachs rechnet nach einer Befragung im Dezember 2002 damit, dass 2003 die Ausgaben für Informationstechnik um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr sinken werden.

MÜNCHEN. Unternehmen werden auch 2003 nur verhalten in Informationstechnik (IT) investieren. Zu diesem Ergebnis kommt nach einem Bericht von News.com eine jüngste Studie der US-Investmentbank Goldman Sachs, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Die Marktforscher der Bank rechnen damit, dass die IT-Ausgaben im laufenden Jahr verglichen mit 2002 um ein Prozent sinken werden. Bei einer im Oktober veröffentlichten Untersuchung hat man noch mit einer Steigerung von zwei bis drei Prozent gerechnet.

Das jüngste, negative Ergebnis basiert auf der Befragung von 100 Chief Information Officer (CIO) aus US-Unternehmen. Das Dezemberergebnis gibt eine bessere Auskunft als die Oktoberbefragung, da zum Jahresende die Budgetplanung der befragten Unternehmen abgeschlossen war.

Die Zahl der Antworten, IT-Ausgaben auf 2004 verschieben zu wollen, stieg von 26% auf 43%. Der langfristige Ausblick auf gesteigerte IT-Ausgaben sank von etwa sieben Prozent auf nun fünf Prozent.

Goldman Sachs nannte das Ergebnis einen "noch nie da gewesenen Rückschlag". Die Befragung habe gezeigt, dass das Top-Management der Unternehmen weiterhin die Ausgaben scharf kontrollieren will. Eine noch immer schwache Nachfrage sowie verschiedene Veränderungen in der Technik würden ergänzend zu dem negativen Trend betragen.

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