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23.01.2003

11:10 Uhr

Wirksamkeit der Transaktion wird geprüft

Kritik an Verkauf der Gerling-Rückgruppe

Nach dem Verkauf der Rückversicherungsgruppe des Gerling-Konzerns prüfen Kunden des Kölner Unternehmens die Wirksamkeit der Transaktion. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte, es gebe verschiedene Meinungen zu der Entwicklung.

HB/dpa KÖLN. "Wir sind aber zuversichtlich, dass der Verkauf der Gerling-Rückgruppe in einigen Wochen rechtswirksam wird", sagte Gerling-Sprecher Christoph Groffy am Donnerstag in Köln und bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD).

Im vergangenen Jahr hatte Gerling die defizitäre Gerling Global Rück, die 2002 ein Minus von 300 Millionen Euro machte, an die Lago Achte GmbH um den Unternehmer Achim Kann verkauft. Nach Informationen des Blattes lassen nun mehrere Kunden juristisch prüfen, ob die Haftung des Gerling-Konzerns für die Schulden der Rückversicherung trotz des Übergangs an Kann fortbesteht.

Eine entsprechende Prüfung der Verträge mit Gerling bestätigte ein Sprecher des Versicherers Gothaer. Der Kölner Versicherer Axa, der laut FTD ebenfalls die Transaktion prüft, wollte keinen Kommentar abgeben. Derzeit halten Rolf Gerling 65,5 Prozent und die Deutsche Bank 34,5 Prozent der Unternehmensanteile.

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