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14.01.2008

14:56 Uhr

tot WASHINGTON. Einig sind sich die republikanischen Präsidentschaftskandidaten, dass die Steuern weiter sinken müssen. Gestritten wird nur darüber, wie man das am besten anstellt. Neben der Verankerung der von Präsident Bush erlassenen Steuersenkungen fordert zum Beispiel Rudy Giuliani eine Rücknahme der Körperschaftsteuer von 35 auf 25 Prozent. Kein Wunder, dass der frühere New Yorker Bürgermeister an der Wall Street als der beste Kandidat für die Wirtschaft gilt. Er liegt damit noch vor Mitt Romney, der als ehemaliger Unternehmensberater mit einem starken Wirtschaftsprofil wirbt.

Giuliani und John McCain versuchen sich darüber hinaus als fiskalpolitische Konservative zu profilieren, indem sie auf eine solide Haushaltspolitik pochen. Sehr zurückhaltend haben die Republikaner auf die Immobilienkrise reagiert. Staatliche Zuschüsse für Hausbesitzer und Investoren lehnen sie ab. Größere Unterschiede gibt es zudem beim Klimaschutz. Während McCain und Huckabee für ehrgeizige Schadstoffsenkungen und staatliche Emissionsgrenzen eintreten, setzen Giuliani und Mitt Romney auf freiwillige Maßnahmen der Industrie.

Einig sind sich die Republikaner weitgehend bei den Themen Gesundheitsvorsorge und Freihandel. Alle Kandidaten unterstützen die private Vorsorge mit Hilfe von steuerlich geförderten Sparkonten. Bis auf Huckabee plädiert der Rest der Kandidatenriege für einen weiteren Abbau von Handelsschranken. Die Globalisierungsängste entladen sich bei den Republikanern mehr in Forderungen nach einer restriktiveren Einwanderungspolitik als in einem offenen Protektionismus.

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