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01.01.2011

12:50 Uhr

WM an Katar, Assange, Bundeswehrreform

Dezember 2010

Die Fußball-WM 2022 geht überraschend an Katar, Julian Assange wird in Großbritannien verhaftet und das Aussetzen der Wehrpflicht wird beschlossen – ein Rückblick auf die Ereignisse des Dezembers 2010.

Reuters

01.12.: In ganz Deutschland sorgt der heftige Wintereinbruch für Probleme auf Straßen, Flughäfen und im Bahnverkehr. Auch in den Nachbarländern machen Kälte und Schnee den Menschen zu schaffen.

02.12.: Russland soll 2018, Katar 2022 die Fußball-Weltmeisterschaft ausrichten, entscheidet die FIFA. Zuvor war der Fußball-Weltverband wegen unlauterer Absprachen in die Kritik geraten.

02.12.: Im nordisraelischen Karmel-Gebirge bei Haifa zerstört ein Großfeuer etwa 50 Quadratkilometer Busch- und Waldfläche. Mindestens 43 Menschen sterben.

02.12.: In der kasachischen Hauptstadt Astana endet der erste Gipfel des Staatenbündnisses OSZE seit 1999 ohne greifbares Ergebnis. Die 56 Länder können sich weder auf einen Plan zur Lösung von Konflikten noch auf eine Reform der Organisation einigen.

02.12.: Bundestagsbeschluss zur Sicherungsverwahrung: Sie darf künftig nicht mehr nachträglich und nur noch für Schwerverbrecher verhängt werden. Psychisch gestörte und besonders gefährliche Täter sollen nach ihrer Haftzeit in eine therapeutische Einrichtung.

02.12.: Helmut Metzner, Büroleiter von FDP-Chef Guido Westerwelle, outet sich: Er hatte US-Diplomaten mit Informationen aus den schwarz- gelben Koalitionsverhandlungen versorgt, die Wikileaks publik machte. Das Arbeitsverhältnis wird „einvernehmlich“ beendet.

03.12.: Mit den Stimmen der Koalition verabschiedet der Bundestag die Neuregelung von Hartz IV. Die Regelsätze sollen um fünf Euro aufgestockt werden. Für Kinder ist ein Bildungspaket geplant.

04.12.: Tragischer Unfall bei der ZDF-Fernsehshow „Wetten, dass...?“: Ein Kandidat stürzt beim Sprung über ein fahrendes Auto und verletzt sich schwer. Moderator Thomas Gottschalk bricht die Sendung ab.

04.12.: Die Winterreifenpflicht tritt in Kraft. Bei Schnee, Eis und Matsch müssen alle Autos mit Winterreifen oder besonders gekennzeichneten Allwetterreifen fahren. Sonst drohen Strafen.

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