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25.03.2003

14:30 Uhr

www.bka.de

BKA will Fahndungsbilder ins Internet stellen

Das Bundeskriminalamt (BKA) wird bei der Verbrechensaufklärung künftig mehr auf das Internet setzen: Bilder von Überwachungskameras sollen online gestellt werden, damit Internet-Surfer die Täter identifizieren können.

Reuters BERLIN. "Das ist moderne Polizeiarbeit", erklärte Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) am Dienstag in Berlin. Damit nutze das BKA eine neue Dimension der Fahndung. "Mit der neuen Methode, von Überwachungskameras aufgezeichnete Straftaten ins Netz zu stellen, erreichen wir eine neue Zielgruppe." Die Fahnder erhoffen sich damit, dass Internet-Nutzer die unbekannten Täter mit Hilfe der Bild- und Tonsequenzen erkennen können.

Unter www.bka.de sollen etwa Einbrecher oder Bankräuber bei ihrer Tat gezeigt werden, um sie so schneller entlarven zu können, hieß es in einer Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums. Videotext wird vom BKA bereits genutzt, um die Identität von Tätern ermitteln zu können. Seit vergangenen Herbst können Personen- und Sachfahndungen auf entsprechenden Videotext-Seiten verschiedener Sender abgerufen werden.

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