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05.01.2001

12:18 Uhr

Zahl der Arbeitsplätze steigt

Autoverband sieht ostdeutsche Autozulieferer "auf der Überholspur"

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat den ostdeutschen Zulieferern der Branche ein gutes Zeugnis ausgestellt.

dpa FRANKFURT/MAIN. Zehn Jahre nach der deutschen Einheit hätten sich die neuen oder völlig umstrukturierten Unternehmen in den östlichen Bundesländern national und international in Teilbereichen Spitzenpositionen erobert und befänden sich "auf der Überholspur", stellte der VDA am Freitag in Frankfurt fest.

Die mittelständisch strukturierte ostdeutsche Zulieferindustrie reagiere "äußerst flexibel auf Kundenwünsche", gelte als innovativ und könne auf eine hoch qualifizierte Beschäftigten zurückgreifen. Seit vier Jahren steige die Zahl der Arbeitsplätze in dieser Sparte in den neuen Bundesländern zweistellig. Rund 15 500 Männer und Frauen verdienten in der ostdeutschen Autozulieferindustrie ihr Geld.

1999 habe der Umsatz der Unternehmen um 13 % auf 4,7 Mrd. DM zugelegt. In den ersten neun Monaten 2000 - jüngere Zahlen lagen dem VDA noch nicht vor - hätten die Erlöse um 15 % gesteigert werden können. Allein der Auslandsumsatz sei um gut ein Drittel in die Höhe geschraubt worden. "Einen weiteren Schub erhält die Zulieferindustrie durch den Aufbau der Fertigungsstätten von Volkswagen und Porsche in Dresden und Leipzig", ist die VDA-Spitze überzeugt. Auch andere neue Firmen siedelten sich verstärkt in Thüringen und Sachsen an.

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