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18.01.2001

17:33 Uhr

dpa BERLIN. Über 25 500 Ausbildungsverträge in der Medien- und Informationstechnik-Branche haben nach Aussage des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesbildungsministerium, Wolf-Michael Catenhusen (SPD), wesentlich zur Entspannung auf dem Lehrstellenmarkt beigetragen. Anlässlich der Berufsbildungsdebatte im Bundestag erklärte Catenhusen am Donnerstag in einer Mitteilung, in diesen Berufen sei die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze um gut 45 % gestiegen. Bis 2003 würden in diesem Bereich 60 000 Ausbildungsplätze pro Jahr angestrebt.

In den neuen Bundesländern wird der Bund nach Angaben von Catenhusen auch in diesem Jahr seine Hilfsprogramme fortsetzen. Zusammen mit den betroffenen Ländern seien bereits neue Sonderprogramme mit 16 000 Plätzen geplant. Dafür stelle der Bund insgesamt 216 Mill. DM zur Verfügung.

Der CDU-Bildungspolitiker Rainer Jork bezeichnete in einer Erklärung die Lehrstellensituation in den neuen Bundesländern als nach wie vor "dramatisch". Besonders deutlich lasse sich "das Versagen der Bundesregierung" an der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen für Jugendliche zwischen 20 und 25 Jahren im vergangenen Jahr nachweisen. Während hier bei der Arbeitslosenquote im Westen ein Rückgang von 8,9 % auf 7,9 zu verzeichnen sei, stieg sie im Osten von 18,5 % auf 19,6 %. Die jüngsten Thesen von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse über die schwierige Lage im Osten träfen in diesem Bereich leider voll zu, auch wenn die SPD diese Aussagen ihres Politikers kritisiere.

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