Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.02.2002

09:04 Uhr

Zahlreiche Anti-Terror-Kämpfer unter Vorgeschlagenen

Bisher 151 Kandidaten für Friedensnobelpreis 2002

Für den Friedensnobelpreis sind in diesem Jahr bislang 151 Kandidatenvorschläge eingegangen. Dies bedeute eine erhebliche Steigerung gegenüber den 136 Vorschlägen im Jahr 2001, erklärte das Nobelpreiskomitee des norwegischen Parlaments am Mittwochabend in Oslo.

afp OSLO. 117 Vorschläge betreffen Einzelpersönlichkeiten, 34 weitere Organisationen, wie ein Vertreter des Nobel-Instituts in Oslo, Olav Njölstad, der norwegischen Nachrichtenagentur NTB sagte. Bei zahlreichen Vorschlägen handele es sich um Kandidaten, die sich um den Kampf gegen den Terrorismus verdient gemacht hätten. Er selbst habe den US-Präsidenten George W. Bush und den britischen Premierminister Tony Blair vorgeschlagen, sagte Njölstad. Die Vorschlagsfrist für den Friedensnobelpreis 2002 endet am 21. Februar.

Die Friedenspreisträger werden durch ein jeweils für fünf Jahre amtierendes Nobel-Komitee des norwegischen Parlaments ausgewählt, das aus fünf Mitgliedern besteht. Der Ausschuss trifft seine Entscheidung auf Grund von Kandidaten-Vorschlägen. Vorschlagsberechtigt sind derzeitige und frühere Mitglieder des Nobel-Komitees und des Nobel-Instituts, Mitglieder von nationalen Parlamenten und Regierungen sowie der Interparlamentarischen Union, Mitglieder des Internationalen Schiedsgerichts und des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, Vertreter der Kommission des Internationalen Friedensbüros sowie des Instituts für internationales Recht, Universitätsprofessoren für Recht, politische Wissenschaften, Geschichte und Philosophie sowie bisherige Nobelpreisträger. Im vergangenen Jahr hatten UN-Generalsekretär Kofi Annan und die Vereinten Nationen den Preis erhalten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×