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08.01.2003

15:45 Uhr

Zahlreiche Verspätungen

21 Tote nach Flugzeugabsturz

Beim Absturz einer Pendlermaschine kurz nach dem Start im US-Bundesstaat North Carolina sind am Mittwoch 21 Menschen ums Leben gekommen. Die Turboprop-Maschine vom Typ Beech 1900 mit 21 Insassen an Bord war nach dem Abheben vom Internationalen Flughafen in Charlotte in einen Hangar gestürzt.

HB/dpa WASHINGTON. Im Fernsehen war die rauchgeschwärzte Wand des Hangars zu sehen. Löschmannschaften waren im Einsatz. Zunächst war befürchtet worden, dass zwei Flughafenmitarbeiter durch umherfliegende Wrackteile ums Leben gekommen waren. Dies bestätigte sich allerdings nicht.

Die Pendlermaschine der Fluggesellschaft US Airways hatte um 8.45 Uhr Ortszeit abgehoben und war auf dem Flug von Charlotte nach Greenville in South Carolina, eine der Boomstädte in der Region. Dort haben sich zahlreiche große Firmen wie BMW niedergelassen. Zeugen berichteten, die Maschine sei ins Trudeln geraten und dann gegen den riesigen Hangar gerammt.

Nach dem Flugzeugunglück mussten zwei Startbahnen für mehrere Stunden gesperrt werden. Es kam dadurch auf zahlreichen Flügen in der Region zu großen Verspätungen. Der Internationale Flughafen Charlotte ist ein wichtiger Knotenpunkt.

Die Beech 1900 ist ein Kurzstreckenflugzeug für 19 Passagiere. Seit 1984 wurden mehr als 500 Maschinen dieses Typs in den USA gebaut. Die knapp 17 Meter lange Maschine kann etwa 450 Kilometer in der Stunde schnell und 2500 Kilometer weit fliegen. Besonders beliebt ist die Beech als Zubringerflugzeug für große Flughafen oder in Europa für nationale Routen.

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