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23.01.2003

19:09 Uhr

Zahlungsunfähigkeit droht

Porta Systems stellt Insolvenzantrag

Der seit drei Jahren Verluste schreibende Bauzulieferer Porta Systems wird einen Insolvenzantrag stellen. Der Hersteller von Fenstern und Türen kündigte am Donnerstag an, am Freitag werde der Konzern für sich und seine sämtlichen Töchter Insolvenz beantragen.

Reuters PORTA WESTFALICA. Bemühungen, durch Unternehmensverkäufe zusätzliche Liquidität zu erhalten, seien ebenso gescheitert wie eine Einigung mit den Banken. Porta Systems nannte als Grund für die drohende Zahlungsunfähigkeit die durch den scharfen Wettbewerb angefallenen Verluste im Holz- und Aluminiumbereich. Insgesamt seien 269 Beschäftigte betroffen.

Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte der Konzern den Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals angezeigt. Zur Deckung der Verluste stimmten die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der Herabsetzung des Grundkapitals im Verhältnis fünf zu zwei zu. 2001 hatte Porta Systems bei einem Umsatz von knapp 48 Millionen Euro einen Verlust von 9,2 Millionen Euro verbucht.

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