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03.07.2000

10:06 Uhr

Zeitungsbericht

US-Senatoren angeblich gegen Telekom-Sprint-Fusion

Den Chefs von Telekom und Sprint, Ron Sommer und William T. Esrey, bläst der Wind ins Gesicht: Eine mögliche Übernahme der Unternehmen sei unvereinbar mit den US-Gesetzen, meinen etliche Senatoren.

Reuters NEW YORK. Mehrere US-Senatoren haben nach einem Bericht des "Wall Street Journal" ein mögliches Übernahmegebot der Deutschen Telekom für das US-Unternehmen Sprint als unvereinbar mit US-Gesetzen bezeichnet. Ein entsprechender Brief, der von 30 Senatoren aus beiden Parteien unterzeichnet worden sei, sei dem Vorsitzenden des Kommunikationsausschusses zugeleitet worden, berichtete die Zeitung am Montag. Die Senatoren hätten erklärt, jedes Gebot eines von einer Regierung kontrollierten Unternehmens stehe im Widerspruch zu US-Gesetzen. Es passe auch nicht zu den Grundsätzen amerikanischer Politik, die das Ziel habe, den Wettbewerb zu fördern.

Der Bund hält direkt und indirekt die Mehrheit an der Deutschen Telekom. Die Telekom spricht nach Medienberichten mit dem US-Telekomkonzern Sprint über eine Fusion. Zu diesen Berichten hat die Telekom bislang eine Stellungnahme abgelehnt. Sprint wollte ursprünglich mit dem US-Konzern Worldcom fusionieren, was von der Europäischen Kommission abgelehnt worden war.

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