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30.01.2001

13:17 Uhr

ap FRANKFURT/MAIN. Die Tarifverhandlungen über das Beschäftigungsbündnis Bahn sind am Dienstag in Frankfurt in eine neue Runde gegangen. Die Deutsche Bahn AG hat dabei ein verbessertes Angebot vorgelegt, wie aus Verhandlungskreisen verlautete. Bei den Gesprächen sollte es erneut vor allem um die Höhe des so genannten Zukunftssicherungsfonds gehen. Die Gewerkschaft hatte die Bahn aufgefordert, den Fonds über die bisher zugesagten 2,7 Mrd. DM deutlich aufzustocken.

"Die Lage ist schwierig, aber inzwischen haben Sondierungsgespräche stattgefunden, und nun sind wir optimistisch, dass wir das irgendwie regeln können", sagte der Sprecher der Eisenbahnergewerkschaft Transnet/GdED , Reinhard Sauer, zum Auftakt der Gespräche. Mit dem Zukunftsfonds sollen die noch von der Bundesbahn eingegangenen Zulagenverpflichtungen abgelöst werden. Dies betrifft nach Gewerkschaftsangaben knapp 100 000 Beschäftigte.

Die Gewerkschaft hatte die Bahn vor Wiederaufnahme der Gespräche davor gewarnt, durch "stures Festhalten" an ihren bisherigen Positionen oder gar das Einbringen weiterer Forderungen den Abschluss zu gefährden. Angesichts der schweren Finanzprobleme der Bahn waren die Verhandlungen im November ausgesetzt worden. Deutsche Bahn AG und Gewerkschaften hatten sich im Oktober in einem Eckpunkte-Vertrag grundsätzlich auf die Verlängerung des Schutzes vor betriebsbedingten Kündigungen bis 2004 und auf den Zukunftsfonds geeinigt.



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