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18.01.2001

11:58 Uhr

Zulieferer sollen in Netzwerk eingebunden werden

Milberg: BMW will strategische Partnerschaften ausbauen

Der BMW-Konzern will verstärkt auf strategische Partnerschaften mit Zulieferern oder anderen Herstellern setzen. Dies kündigte BMW-Chef Milberg in Detroit an.

dpa-afx DETROIT. "Wir werden unser Beziehungsgeflecht im Sinne eines zweckorientierten, zeitlich begrenzten Netzwerks weiter ausbauen", sagte BMW-Chef Joachim Milberg in Detroit. Mit profitablem Wachstum könne der Konzern aber eigenständig bleiben, betonte Milberg.

"Wir haben gelernt, dass Größe lähmt in einer Welt, in der Agilität neben der richtigen Strategie unverzichtbar für unternehmerischen Erfolg ist." Die Erfahrungen mit der verlustreichen Rover-Tochter hätten gezeigt, dass Fusionen eine Organisation schwächen könnten. Premium- und Volumenmarken ließen sich unter einem Dach nur schwer vereinen.

Sinnvoller seien daher Kooperationen, bei denen BMW die Kontrolle behalte, sagte Milberg laut in München verbreitetem Manuskript. Als Beispiel nannte er den geplanten Ausbau des erfolgreichen X5 zu einer Modellfamilie. Hier verhandelt derzeit über einen Aufbau eines Teils der Produktion bei der österreichischen Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik.

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