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28.03.2003

15:30 Uhr

Zum Empfang genügt ein kleiner digitaler Weltempfänger

Störanfällige Kurzwelle steht vor Renaissance

Kurzwelle? Da wird Radio hören zu Tortur. Zwar sind über die Frequenz Sender aus aller Welt zu empfangen. Ein Genuss ist das allerdings nicht. Es pfiepst, kracht und heult aus den Lautsprechern, im nächsten Moment ist die Stimme der Sprecherin ganz weg und nur noch ein nerviges Knistern ertönt. Kein Wunder, dass die Zuhörerschaft im Zeitalter von Satellitenradio und Digitalfunk auf ein kleines Häuflein geschrumpft ist.

Jetzt steht der störanfälligen Frequenz eine Renaissance bevor. Die Kurzwelle wird zur digitalen Kurzwelle, kurz DRM genannt (Digital Radio Mondiale). Fortan werden Radio Singapore oder Radio New Zealand ohne das seit Jahrzehnten gewohnte Rauschen, Knistern und Knacken zu hören sein. Sätze, Geräusche und Melodien treten zerlegt in digitale Häppchen die Reise um die Welt an. Geht unterwegs das ein oder andere Bit verloren - macht nichts. Der Rest reicht für ungetrübten Hörgenuss.

Zum Empfang genügt ein kleiner Weltempfänger der digitalen Art. Die Station braucht nicht mehr - wie bequem - mühselig gesucht werden. DRM sucht automatisch die stärkste Frequenz. Hat das Gerät ein Display, lassen sich kleinformatige Videoclips und Fotos darauf mit übertragen, etwa ein Bild des Interpreten, der gerade singt. Die Digitaltechnik eröffnet zudem die Möglichkeit, Aktienkurse, Wetterprognosen und Verkehrsinformationen abzurufen.

Ganz billig sind die ersten Geräte nicht. Sie kosten um die 1000 Euro. Experten trösten, die Preise würden rasch auf 300 bis 400 Euro sinken. Für Computerbastler gibt es eine preiswerte Alternative: Sie können ihren PC oder Laptop per Soundkarte und einer speziellen Empfänger-Software, erhältlich für 60 Euro im Internet, als Kurzwellenradio nutzen.

Lesen Sie die komplette Geschichte auf wiwo.de: Comeback der Kurzwelle

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