Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.01.2001

16:37 Uhr

rtr BRAZZAVILLE. Beim Zusammenstoß zweier Züge im Südwesten der Republik Kongo sind nach Informationen des Rundfunks etwa fünfzig Menschen ums Leben gekommen. Ungefähr hundert Personen wurden verletzt, wie der staatliche Rundfunk am Donnerstag meldete. Das Unglück habe sich am Mittwoch auf der erst kürzlich wieder eröffneten Strecke zwischen der Hauptstadt Brazzaville und der Hafenstadt Pointe-Noire ereignet, und zwar im Bahnhof von Mvougounti, 75 Kilometer östlich der Küste. Die Ursache sei unbekannt. Bei beiden Zügen handelte es sich dem Rundfunk zufolge um Güterzüge, in denen jedoch auch Passagiere mitfuhren.

Nach einer Unterbrechung von zwei Jahren war die von Rebellen beschädigte Strecke im August vergangenen Jahres für den Güterverkehr freigegeben worden. Erst in der vergangenen Woche durfte zum ersten Mal wieder ein Reisezug auf der Gesamtstrecke verkehrt. Ungeachtet dessen werden die Güterzüge weiter als Reisemöglichkeit genutzt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×