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22.06.2000

13:45 Uhr

Zustimmung nimmt zu

HB-Business-Monitor: Spitzenmanager nun für Fortsetzung des Bündnisses für Arbeit

Die deutschen Top-Manager zu dem vom Bundeskanzler initiierten liegt nun bei 68 %.

Die Zustimmung der deutschen Spitzenmanager zu dem von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) initiierten Bündnis für Arbeit hat deutlich zugenommen. Das ergab der Handelsblatt Business-Monitor, eine repräsentative Befragung der Führungskräfte der deutschen Wirtschaft, im Juni. Mit 68% sprechen sich im Juni 2000 gut zwei Drittel für eine Fortsetzung des Bündnisses aus; im Februar dieses Jahres waren es nur 40% gewesen. Vor vier Monaten hatten noch 58% der Manager eine Weiterführung des Bündnisses als nicht sinnvoll bezeichnet, bei der aktuellen Befragung sind es nur noch 31%, die für ein Aufgeben der Bündnis-Gespräche plädieren.



Die Zustimmung für das Bündnis wächst mit der Größe der Unternehmen - bei den Großunternehmen sind drei Viertel der Führungskräfte (76 %) für eine Fortführung. Die Skeptiker sind entsprechend vor allem in kleinen Unternehmen (34 %) unter den jüngeren Managern (37 %) und im Osten (39 %) vertreten. Nach Branchen betrachtet ist die Zurückhaltung vor allem im Bereich Handel, Verkehr, Nachrichtenübermittlung (39 %) verbreitet.



Vor dem Hintergrund von Spekulationen im Vorfeld der diesjährigen Tarifrunde darüber, inwieweit sich das Bündnis für Arbeit günstig auf die Verhandlungen und die Abschlüsse auswirken werde, sind die Spitzenmanager am Ende der Tarifrunde in ihrem Urteil geteilter Meinung: Rund ein Drittel (34 %) bewertet den Verlauf als einen Erfolg für das Bündnis, mit 37% nur unwesentlich mehr hingegen konstatieren einen Misserfolg. "Weder - noch" sagen 28%.



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