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28.01.2003

14:30 Uhr

Zuwächse in der Gesundheitssparte

P&G steigert Gewinn und Umsatz

Der US-Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble (P&G) hat im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal seinen Gewinn vor allem dank Zuwächsen in seiner Gesundheitssparte gesteigert.

Reuters CINCINATTI. Vor Restrukturierungskosten sei der Gewinn je Aktie im zweiten Quartal auf 1,13 Dollar nach 1,03 Dollar im Vorjahr gestiegen, teilte der Hersteller von rund 300 Konsumartikeln, darunter Pampers-Windeln, am Dienstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit 1,12 Dollar Gewinn je Aktie gerechnet. Der Quartalsumsatz stieg um sechs Prozent auf 11,01 Milliarden Dollar und damit etwas weniger stark als einer Multex-Umfrage zufolge von Analysten mit 11,08 Milliarden Dollar erwartet. Den Nettogewinn bezifferte P&G für das abgelaufene Quartal auf 1,49 Milliarden Dollar nach zuvor 1,3 Milliarden Dollar.

Das im Dow-Jones-Index vertretene Unternehmen, das in einem harten Konkurrenzkampf mit Kimberley Corp. -Clark und dessen Huggies-Windeln steht, prognostizierte für das laufende dritte Quartal ein Absatzplus von sechs bis acht Prozent. Das Umsatzplus - vor Währungseinflüssen - werde im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Der Kerngewinn, also vor Restrukturierungskosten, werde um 11 bis 13 Prozent wachsen. Im abgelaufenen Quartal wuchs der Absatz stärker als das Umsatz, da P&G bei einigen Produkten wegen des harten Wettbewerbs den Preis kräftig senkte, um seinen Marktanteil zu verteidigen oder auszubauen.

P&G hat seit 1999 mehr als 16 000 Stellen und andere Überkapazitäten abgebaut sowie sich von schwachen Marken getrennt. Die Kosten dafür schlugen mit rund 3,7 Milliarden Dollar zu Buche.

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