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05.06.2000

18:15 Uhr

vwd HANNOVER. Bei der Vorlage ihrer Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr wird die Hannover Rückversicherungs-AG (HR), Hannover, am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz wieder zweistellige Zuwachsraten präsentieren können. Prognostiziert worden war ein um mindestens 10 % höheres Nachsteuerergebnis. Dieses sollte sich in einer ebenfalls zweistelligen Erhöhung der Bruttodividende niederschlagen. Für 1998 waren brutto 4,26 DM je Aktie gezahlt worden. Erstmals wird ein vollständiger Abschluss nach US-GAAP vorgelegt.

Das Prämienvolumen dürfte sich auf Grund der Übernahme des US Clarendon Insurance Group, -Spezialversicherers New York, um deutlich über 50 % erhöht haben und bei rund 7,0 Mrd Euro liegen. Clarendon hatte bereits vor kurzem über einen Nachsteuergewinn für 1999 von 34 (-2,5) Mill.$ bei einem Anstieg der Bruttoprämie auf 1,45 (1,26) Mrd $ berichtet. Die Nettoprämien waren dagegen um 31 Mill. $ auf 174 Mill. $ gesunken.

Im ersten Halbjahr 1999 hatte die Hannover Rück im Konzern den Nachsteuergewinn auf 106,9 (96,7) Mill. Euro erhöht. Die gebuchten Bruttoprämien waren auf 3,582 (2,134) Mrd Euro gestiegen. Vergeblich warten dürften die Anleger dagegen aller Voraussicht nach auf Aussagen zur aktuellen Geschäftsentwicklung und einen konkreten Ausblick auf das Gesamtjahr. Hier hält sich der Konzern traditionell bedeckt. Ein Hoffnungsschimmer am Horiziont ist allerdings, dass ab dem kommenden Jahr auch Quartalsberichte veröffentlicht werden sollen.

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