Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.01.2003

10:44 Uhr

Zweiter Sieg

Segeln: „Alinghi“ weiter auf Siegkurs

Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk segelt Olympiasieger Jochen Schümann mit der "Alinghi" dem America's-Cup- Finale entgegen. "Wir sind glücklich, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns", sagte Schümann nach dem zweiten Sieg im zweiten Rennen gegen das US-Team Oracle BMW Racing von Softwaremilliardär Larry Ellison vor der Küste Neuseelands.

HB/dpa AUCKLAND. "Unsere Boote sind eigentlich vergleichbar gut, es geht nur darum, wer weniger Fehler macht", warnte Schümann, der als Sportdirektor bei der Alinghi Challenge die Fäden zieht, vor allzugroßer Euphorie.

Die Segel-Fans freilich fürchten die große Langeweile, denn die Amerikaner scheinen die Schweizer in der Finalserie nicht gefährden zu können. Auf dem Hauraki Golf vor Auckland setzten die Eidgenossen ihre Siegesserie am Montag eindrucksvoll fort. Zwar verlief das Match zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Boot enger und spannender als am Vortag, doch der Erfolg war erneut nicht in Gefahr. Zusätzlich leistete sich die Mannschaft von Oracle BMW Racing-Skipper Chris Dickson einen Handling-Fehler, in dessen Folge der Spinnakerbaum in zwei Teile zerbrach. Der Patzer kostete das US-Team trotz Blitzreparatur rund 20 Sekunden. Im Ziel waren es am Ende 40 Sekunden, die Sieger und Verlierer trennten. Welten im Segelsport.

Trotzdem wollen die Schweizer auch weiterhin nichts dem Zufall überlassen. Am rennfreien Dienstag wollen auch sie intensiv auf dem Wasser trainieren. Die Finalserie im Modus "best of nine" wird am Mittwoch fortgesetzt. Gewinner des Louis Vuitton Cups und damit offizieller Herausforderer von America's-Cup-Verteidiger Neuseeland ist das Team, das zuerst fünf Siege verbuchen kann. Am 15. Februar beginnen die finalen Rennen um den America's Cup.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×