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09.01.2002

11:39 Uhr

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Zwickel lehnt Kombilohn ab

Der IG Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel hat von Wirtschaft und Bundesregierung neue Initiativen zum Abbau der Arbeitslosigkeit gefordert.

dpa FRANKFURT/MAIN. Dabei könne es nicht darum gehen, hektisch neue Kombi-Lohnmodelle auf den Weg zu bringen. "Das ist kein Allheilmittel zur Lösung der arbeitsmarktpolitischen Probleme", sagte Zwickel am Mittwoch in Frankfurt.

Die Arbeitgeber müssten vielmehr endlich ihre im Bündnis für Arbeit gegebenen Zusagen zum Abbau von Überstunden umsetzen. Außerdem sollten sie mehr Teilzeit anbieten und das neue "Job-Aqtiv-Gesetz" nutzen. Von der Bundesregierung verlangte Zwickel eine Lockerung des Sparkurses. Die öffentlich Hand solle ohnehin geplante Investitionen vorziehen und verstärken, um die Konjunktur anzukurbeln. Außerdem müssten die Zinsen gesenkt werden.

Die Arbeitsmarktzahlen seien ein "Alarmsignal, das alle Beteiligten zum Handeln veranlassen muss", betonte Zwickel. "Jetzt muss gegengesteuert werden. "Wir dürfen die Hände nicht länger in den Schoß legen."

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