Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.01.2002

18:00 Uhr

som DÜSSELDORF. Auf den ersten Blick ist es überraschend: Da schlagen die amerikanischen Börsengiganten mit ihren Quartalszahlen stets die Erwartungen um ein oder zwei Cent, doch die Kurse steigen nicht.

Die Erklärung: Investoren sind eben doch nicht so vergesslich wie oft unterstellt. Denn fast alle Unternehmen, die jetzt gut dastehen wollen, haben vorab die Erwartungen herunter geschraubt. Und das nicht nur einmal, sondern oft zwei- oder dreimal - eben so lange und heftig, bis anschließend die Prognosen übertroffen werden konnten.

Weil das Spiel schon so alt ist, dass es niemanden mehr überrascht, muss jeder mitspielen. Spielverderbern, die den Analystenprognosen nur exakt genügen, drohen Kursverluste. Immerhin erklären die jüngsten Quartalsergebnisse, warum die Börse seit September gestiegen ist.

Kaum jemand schenkte dem etwas zu großen Pessimismus der Konzernbosse Glauben. Jetzt belegen die nicht ganz so schlechten Zahlen, dass die Börse richtig lag.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×