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04.01.2001

16:06 Uhr

Gewalt auch im Sinne einer guten Sache können manche Menschen schwer ertragen. Bei den Grünen gehörte der Pazifismus einst zum Grundinventar, bis ein Mann der Partei im Kosovo-Konflikt mit durchaus bewegenden Worten klar machte:Gewaltverzicht kann schuldhaft sein. Die Lektion war schmerzhaft für die Partei; Bilder von Außenminister Joschka Fischer nach einer Farbbeutelattacke gingen um die Welt.

Neue, alte Fotos zeigen Joschka Fischer aus einer anderen Perspektive. Im Häuserkampf stand er der Staatsmacht militant gegenüber. Das war allgemein bekannt, gehörte zur "bewegten" Vergangenheit des Politikers. Das Ganze indes als folkloristische Jugendtat abzutun, hieße, sich an einer Frage vorbeizumogeln: Wie bewertet Fischer die private Gewalt von damals heute? Nicht nur die Polizeigewerkschaft hat eine klare Antwort auf diese Frage verdient.

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