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07.01.2002

15:47 Uhr

Don Quichotte hatte mehr Aussicht auf Erfolg. Wie soll sich CDU-Chefin Merkel in der K-Frage durchsetzen, wenn entscheidende Köpfe selbst ihrer eigenen Partei nicht hinter ihr stehen? Gewinnt Stoiber, ist Merkel demontiert, höchstens noch Verwalterin ihrer Geschäfte und dürfte als Parteivorsitzende ausgetauscht werden. Es ist kein Wunder, dass CDU-Nachwuchsführungskräfte mit den Hufen scharen wie Don Quichottes Rosinante und sich für Stoiber aussprechen, werden die Karten in der Ära nach Merkel doch neu gemischt - und dann geht es um Posten und Einfluss.

Auch die Bundestagsfraktion aus CDU und CSU hat ein ureigenes Interesse, mit Stoiber in den Wahlkampf zu ziehen. Die Volksvertreter wollen wiedergewählt werden, und die Umfragen sprechen deutlich für Stoiber. Der Kampf gegen Schröder ist eben kein Kampf mehr gegen Windmühlen, seit kurzem verspricht er Erfolg.

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