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09.01.2002

19:00 Uhr

ebe DÜSSELDORF. Ryanair pflegt in allen Bereichen penibel sein Billigheimer-Image. Weshalb sollte man fürs Marketing viel Geld in die Hand nehmen, wenn doch so manch medienwirksame Schlammschlacht nur ein Ordnungsgeld kostet? Dass sich beim Landgericht Köln in der Sache Lufthansa gegen Ryanair die Aktenzeichen stapeln, nimmt die irische Fluggesellschaft gerne in Kauf.

Am Herzen liegt Ryanair-Chef O? Leary nur, dass er seine Billig-Botschaft nun auch unters deutsche Volk bringt. Auf der Insel hat die Masche bereits wunderbar geklappt. Erst hat man die Konkurrenten von British Airways (BA) versteckt als "Expensive BA-stards" beschimpft, um ihnen dann im Nachschlag die Preise im Heimatmarkt zu verderben. Zunehmend verstimmt nimmt die Branche zur Kenntnis, dass Attacken unterhalb der Gürtellinie ganz offenbar zu O? Learys Geschäftsplan gehören. Die Lufthansa ist gut beraten, den Schreihals möglichst totzuschweigen. Allein: Eine Gegenstrategie zum markanten Wachstum der Billigflieger lässt noch immer auf sich warten.

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