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24.02.2002

19:00 Uhr

mwb DÜSSELDORF. Nach der öffentlichen Demontage Paefgens durch VW-Konzernchef Ferdinand Piëch war die Verunsicherung in Ingolstadt gewaltig. Die große Frage: Verliert Audi mit dem neuen Chef Martin Winterkorn an Eigenständigkeit oder nicht?

Die Aufsichtsratssitzung am Freitag dürfte besorgte bayrische Gemüter beruhigt haben. VW stockt das Investitionsprogramm bei Audi kräftig auf, während im Gesamtkonzern die Investitionen zusammengestrichen werden. Die Konzernmutter investiert dort, wo sie das meiste Geld verdienen kann. Und das ist bei der Ingolstädter Cash-Kuh der Fall.

Piëchs Gefährte Winterkorn erhält finanziellen Spielraum. Den braucht er auch dringend. Konkurrent BMW hat bereits gewaltig vorgelegt. Den beiden bayerischen Herstellern hochpreisiger Autos ist das Kunststück gelungen, in der Autokrise Marktanteile hinzu zu gewinnen. Der Investitionswettlauf birgt aber gerade bei unsicherer Konjunktur auch Risiken.

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