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25.11.2019

15:13

Black Friday und Style

Diese Rabatte lohnen sich für stilbewusste Schnäppchenjäger

Von: Gloria von Bronewski

Für den „Black Friday“ am 29. November sollten sich Frauen und Männer diese Sales für Lifestyle, Mode und Interior schon ab heute merken.

Den Schwung des „Black Friday“ wollen auch Modemarken so weit wie möglich ausnutzen. (Foto: freestocks.org)

Shoppen, bis die Kreditkarte raucht

Den Schwung des „Black Friday“ wollen auch Modemarken so weit wie möglich ausnutzen.

(Foto: freestocks.org)

Düsseldorf Den immensen Umsatz des „Black Friday 2019“ wollen Marken auch Marken für Lifestyle, Mode oder Interior so weit wie möglich ausnutzen, weswegen sich die Angebote dieses Jahr nicht mehr nur auf den „Friday“ an sich beschränken. Bei vielen Online-Shops geht es bereits am Vorabend los.

Am 28. November 2019 ab 19 Uhr also startet die weltweite digitale Schnäppchenparty, zu der Marken ihre Produkte entscheidend reduzieren und damit das Weihnachtsgeschäft einläuten. Nach 111 Stunden ist die Jagd wieder vorbei. Denn der „Black Friday“ umfasst auch den darauffolgenden Montag, genannt „Cyber Monday, der dieses Jahr auf den 2. Dezember fällt.

Seinen Ursprung hat der Schnäppchentag in den USA, an den Tagen um das amerikanische „Thanksgiving“, da hier die Bevölkerung aufgrund der Feiertage besonders viel Zeit zum Shoppen hatte. Aber auch in Deutschland haben sich einige Einzelhändler bereits angeschlossen. Die Nachfrage steigt.

Denn aus einer Studie der „Black Friday GmbH“ geht hervor, dass über 74 Prozent der Deutschen vergangenes Jahr an diesem Tag eingekauft haben. 62 Prozent planen dieses Jahr sogar, 300 Euro oder mehr auszugeben. Der Initiator der Studie ist das älteste „Black Friday"-Portal Deutschlands, das seit 2012 den Umsatz im deutschen Einzelhandel in Zahlen zusammenfasst.

Die beliebtesten Produktkategorien sind, laut der Studie, Schnäppchen im Bereich Elektronik (81 Prozent), gefolgt von Mode für Frauen und Männer (62 Prozent), Schuhen (42 Prozent), Wohnen (37 Prozent), und Beauty (21 Prozent). Bereits im letzten Jahr wurden 2,4 Milliarden Euro an diesem Tag umgesetzt. In diesem Jahr sollen es nach Schätzung des Handelsverbands HDE gut 3,1 Milliarden Euro werden.

Bewusst konsumieren auch am Black Friday

Mittlerweile gibt es zwar Gegenbewegungen, die sich konsumkritisch aufstellen, aber derzeit ist das Wachstum der „Black Friday“-Verkäufe noch ansteigend. Beispielsweise der „White Monday“, der 2017 zum ersten Mal in Schweden ausgerufen wurde, propagiert nachhaltigen Konsum und bewusstes Kaufen von Unternehmen, da sie mit Absicht keine Rabatte geben.

Neben diesem Aspekt, dass man auch an rabattreichen Shopping-Tagen nur Dinge kaufen sollte, die man wirklich braucht, gibt es auch weitere Fallen, in die Schnäppchenjäger treten können. Einer der größten Fehler ist, dass man erst zum Start des „Black Friday“ mit der Suche nach den Rabatten oder gewünschten Produkten beginnt. Das Problem ist dabei, dass dieses nicht nur ausverkauft, sondern auch die Server überlastet sein könnten, so dass man nicht viel Zeit hat, um in den Shops ausgiebig zu stöbern.

Darum sollte man genug Vorbereitungszeit einplanen, sich für den Newsletter des favorisierten Online-Shops anmelden oder sich die besten Sales in den Lesezeichen des Browsers markieren oder, um kein Angebot zu verpassen. Zum Beispiel bei diesen Sales:

Wo kann man am besten Mode shoppen?

Asos: Der erfolgreichste Online-Shop für Mode und Beauty in Großbritannien, bei dem Männer und Frauen gleichermaßen auf ihre Kosten kommen, gibt es am „Black Friday“ 20 Prozent auf das gesamte Sortiment. Mit dem Code „HELLO20“ bekommt man auf Markenkleidung sowie die eigene Linie von Asos Rabatt.

Amazon: Neben seinem umfangreichen Angebot an Technik-Gadgets bekommt man über Amazon auch eine beachtliche Auswahl von Modeartikeln. In der kompletten Woche von 25. November bis zum 3. Dezember ruft der Versandmogul eine „Cyber-Week“ aus und bietet jeden Tag, neben stündlich wechselnden Blitzangeboten, in allen Kategorien von Technik bis Mode lohnenswerte Rabatte von bis zu 50 Prozent auf.

Mango: Wer auf der Suche nach klassischen Stücken ist, ob Damen- und Frauenanzüge für Business oder Outfits für Weihnachten und Silvester, der wird bei der spanischen Modekette garantiert fündig. In diesem Jahr gibt es einen Rabattcode für 30 Prozent Nachlass: mit „BLACK 19“ gilt er für die gesamte Kollektion.

In einigen Onlineshops beginnt die Schnäppchenjagd schon heute. (Foto: David Lezcano)

Mode und Accessoires für Männer

In einigen Onlineshops beginnt die Schnäppchenjagd schon heute.

(Foto: David Lezcano)

Mytheresa: Saint Laurent, Gucci oder Valentino: Der Online-Shop für Luxusmode hat ausgewählte „Black Friday“-Specials für alle Designermode-Fans. Außerdem bekommt man an diesem Tag 20 Prozent extra auf alle Sale-Artikel.www.mytheresa.com

& Other Stories: Nicht ohne Grund wird Herzogin Meghan, ehemals Meghan Markle, regelmäßig in Kleidern der schwedischen Modemarke gesichtet. Besonders die Lederkollektionen von & Other Stories sind meist sofort vergriffen, darum gilt es an diesem Tag, wenn es 20 Prozent auf alle Teile gibt, besonders schnell zu sein.

Zalando: Mit über 1500 Marken gilt der Versandhandel in Deutschland als der Marktführer, wenn es um Frauen- und Herren- und seit einigen Saisons nun auch Kindermode geht. Auf eine Vielzahl der Kollektionen gibt es bis zu 50 Prozent Rabatt. Besonders interessant sind hier vor allem die Rabatte für Sportswear und für Designerkleidung, auf die die größten Reduzierungen angesetzt sind.

Wo findet man die besten Rabatte für Accessoires?

Horizn Studios: Für Businessreisende gibt es keinen besseren Koffer, der mit eingebauter Handyladestation und leichtem Material überzeugt. Ab 25. November bekommt man im Online-Shop der deutschen Koffermarke bis zu 50 Prozent.

Flattered: Skandinavisches Design, in Spanien hergestellt und Designs, die man ohne schlechtes Gewissen kaufen kann: „Flattered“ ist eine nachhaltige Schuhmarke, die durch ihre Lederschuhe bekannt wurde – am Black Friday bieten sie 25 Prozent Rabatt auf die gesamte Kollektion.

Iphoria: Deutschlands erfolgreichste Marke, wenn es um Smartphone-Accessoires geht: Im Onlineshop von Iphoria bekommt man bis zu 70 Prozent Rabatt. Für Bestellungen ab 49 Euro erhält man außerdem eine Tasche als Geschenk.

Wo findet man gute Interior-Schnäppchen?

Arket: Der High-End-Ableger der H&M-Gruppe hat neben hochwertigen, klassischen Modekollektionen auch für Interior-Fans einiges zu bieten. Besonders die Heimtextilien und die Keramik sind speziell bei Wohnbloggern sehr beliebt und viele der zeitlosen, typisch skandinavischen Artikel sind häufig auf Instagram zu entdecken.

Made: Das Ziel der deutschen Marke Made ist es, Designermöbel bezahlbar zu machen. Darum werben sie nicht nur mit hochwertigen Stühlen, Tischen, Lampen und weiteren Möbeln zu fairen Preisen, sondern bieten am „Black Friday“ einen Rabatt von 20 Prozent auf ausgewählte Designs an. Der Versand ist an diesem Tag ebenfalls gratis.

Tchibo: Was hat ein Kaffeehersteller mit Interior zu tun? Mittlerweile ist die Marke für viel mehr als nur ihren Kaffee bekannt. Einrichtung, Accessoires und Küchenbedarf findet man bei Tchibo in hervorragender Qualität, an diesem Tag mit bis zu 50 Prozent Rabatt.

Westwing Now: Das Konzept des Online-Shops ist es, das komplette Jahr Möbel zum reduzierten Preis anzubieten, aber am „Black Friday“ ist die Auswahl besonders vielfältig. Bis zum 2. November findet man hier ausgewählte Designermöbel, Wohnaccessoires und Heimtextilien mit bis zu 70 Prozent Rabatt.

Mehr: Beim größten Shopping-Event im deutschen Onlinehandel gibt es viele Schnäppchen. Doch wer sich schlecht vorbereitet, kann böse Überraschungen erleben.

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