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02.01.2019

06:34

Genussreisen

Die besten Urlaubsziele für Food-Reisende

Von: Ina Holev

Reisen und dabei ausgiebig essen – für viele ist das der Schlüssel zur maximalen Erholung. Diese Destinationen sollten Gourmets 2019 buchen.

Bangkok ist ein Streetfood-Paradies pixabay

Satay

Bangkok ist ein Streetfood-Paradies

DüsseldorfFür die meisten Reisenden gehört gutes und authentisches Essen zum Urlaub wie der Strand zum Meer. Und für viele Gourmets sind die zu erwartenden fremden Gaumenfreuden ein Hauptgrund dafür, überhaupt zu verreisen. Wir haben sieben Reiseziele zusammengestellt, in denen Menschen, die gern und vor allem gern exotisch essen, ganz sicher auf ihre Kosten kommen.

Bangkok
Eine unglaubliche Vielfalt an Farben und Aromen – Bangkok, die Hauptstadt Thailands, ist das perfekte Foodie-Reiseziel. Auf den verschiedenen Märkten und an Streetfood-Ständen lohnt es sich, einmal quer durch die thailändische Küche zu essen. Besonders empfehlenswert ist der Chatuchak-Markt. Hier genießen Feinschmecker zahlreiche lokale Spezialitäten: Hühnchen-Satay, Pad Thai, saftige Papayasalate oder leckere Suppen aller Art. Beliebt ist auch Chinatown. Hier können Fischliebhaber ihr Essen direkt aus einer der Auslagen wählen.

Emilia-Romagna
Parmaschinken, Parmesan, Balsamico-Essig, Bolognese, Tortellini – diese italienische Region ist ein Muss für alle Genießer. Die Hauptstadt Bologna wird von den Einheimischen auch „La Grassa“ genannt, was „Die Dicke“ bedeutet. Absolutes Muss für Foodies: eine Bolognese probieren, die in Italien „Ragú“ heißt. In ihrer Ursprungsform enthält sie kein Hackfleisch, sondern besteht aus einer Tomatensauce, in der das Fleisch lange gegart wird und lediglich einige zarte Stücke serviert werden.

Auch die Stadt Parma mit ihren lokalen Spezialitäten ist einen Besuch wert. Sie gab dem Parmesankäse und dem Parmaschinken ihren Namen. In Langharino, südlich von Parma, können Gourmets ein Parmesan-Museum besuchen und die unterschiedlichen Reifestufen des Käses kosten.

Unbedingt probieren: Parmesan mit verschiedenen Reifegraden. Reuters

Parmesan-Manufaktur in der Emiglia-Romana

Unbedingt probieren: Parmesan mit verschiedenen Reifegraden.

Bretagne
Fischliebhaber sollten unbedingt die Bretagne besuchen. Nirgendwo sonst kann man besser frischen Fisch genießen. Direkt nach dem Fang kommt der Fisch in die Markthallen und dann ins Restaurant. Dort stehen neben Fischgerichten auch Meeresfrüchte wie Austern, Hummer, Krabben, Seeigel, Krebse und Garnelen auf dem Menü.

Die Auswahl ist groß – besonders empfehlenswert ist das „La Cabane“ in Saint-Malo. Hier kommen auch andere bretonische Spezialitäten wie gedämpfte Artischockenblätter auf den Tisch. Sie werden in eine Vinaigrette oder Bechamelsauce getaucht und dann ausgesaugt. Ebenfalls eine bretonische Spezialität: geröstete Kakaobohnen, in salziger Butter serviert.

Caceres
Noch ein echter Geheimtipp ist Caceres, die aktuelle spanische Hauptstadt der Gastronomie. Von hier stammt das Monterrubio-Olivenöl, welches von der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel als „bestes ökologisches Olivenöl extra vergine“ ausgezeichnet wurde. Auch den preisgekrönten Ziegenmilchkäse Ibores kann man hier probieren.

Beliebt ist auch die Spezialität Torta del Casar. Dieser Käse wird aus Schafsmilch hergestellt wird und reift mindestens 60 Tage. Fleischliebhaber können in Caceres Lamm oder dem aromatischen Schinken „Jamon Iberico“ genießen.

Seoul
In Südkorea liebt man gutes Essen – und so kommen auch Touristen voll auf ihre Kosten. Zu einer traditionellen koreanischen Mahlzeit kommen unzählige kleine Vorspeisen auf den Tisch. Besonders beliebt ist Kimchi, ein sauer-scharf eingelegter Kohl, der zum Weltkulturerbe zählt. Berühmt ist auch das koreanische Barbecue in gemütlicher Runde oder der bunte Reistopf Bibimbap. An jeder Ecke findet sich in Korea ein Stand mit Streetfood.

Besonders beliebt ist der Nachtmarkt Gwangjang, wo es Nudelsuppen, koreanische Maultaschen, herzhafte Pfannkuchen, ausgefallene Süßspeisen und vieles mehr gibt.

Hier kann man sich quer durch die koreanische Küche probieren. AFP

Markt in Seoul

Hier kann man sich quer durch die koreanische Küche probieren.

Peru
Peruanische Küche liegt absolut im Trend. Ob in Cusco oder Lima – die Küche zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus und ist geprägt von Bergen und dem Meer. Eine wichtige Rolle spielen lokale Zutaten, viele aus prä-kolonialen Zeiten. Berühmtestes Gericht: Ceviche, in Limette und Zwiebel marinierter, roher Fisch mit Chili.

Neben herzhaftem Streetfood gibt es auch eine ganze Reihe an Gourmet-Restaurants. Das Restaurant Central in Lima ist als eines der besten in Lateinamerika bekannt und im Maido (Miraflores) wird eine Fusion aus japanischer und südamerikanischer Küche serviert.

Berlin
International, multikulturell und vielfältig: In Berlin finden Foodies eine riesige Auswahl an Gerichten aus aller Welt. Auch für Vegetarier und Veganer ist die Auswahl groß. Reisende in Berlin sollten neben Restaurants unbedingt Streetdfood probieren, denn es ist lecker, günstig und authentisch. Ein Stückchen Thailand mitten in Berlin gibt es auf der sogenannten Thai-Wiese im Preußenpark. Dort bieten Straßenverkäufer wie in Bangkok authentische thailändische Speisen an.

Wo es denn besten Kebab Berlins gibt, darüber lässt sich streiten. Manche sagen: bei Mustafa´s Gemüse Kebab an der U-Bahn Station Mehringdamm, mit endlosen Warteschlangen. An der Station befindet sich auch eine der bekanntesten Berliner Currywurstbuden: das Curry 36.

Mit Material von urlaubspiraten.de

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