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Europas Initiativen gegen den Qualm

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Bereits im Dezember 2002 hatte der EU-Ministerrat ein umfassendes Tabakwerbeverbot auf den Weg gebracht, das für Internet, Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk ebenso gilt wie für das Sponsoring bei großen Sportveranstaltungen. Doch auch hier stellt sich die Bundesregierung quer und lässt das Verbot vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg überprüfen. Verhandelt wird dort seit Dezember 2005, eine Entscheidung wird Mitte dieses Jahres erwartet.

Trotz aller Bemühungen werfen Kritiker der EU eine Doppelmoral vor, da europäische Tabakbauern noch 2005 EU-Hilfen von rund einer Milliarde Euro pro Jahr beziehen. Die Kommission in Brüssel kündigte jedoch im Sommer 2005 an, dass dieser Betrag ab 2006 sinken soll.

Außerhalb Europas wird der Kampf gegen das Rauchen oft schon weitaus restriktiver geführt. Im US-Bundesstaat Kalifornien darf die Zigarette seit knapp zwei Jahren an einigen Stränden nicht mehr angesteckt werden. Die indische Regierung will den blauen Dunst vom Bildschirm und der Leinwand verbannen. Betroffen sind davon auch die beliebten „Bollywood“-Filme aus der Filmmetropole Bombay.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verhängte zum 1. Dezember 2005 einen Einstellungsstopp für Raucher. Die Katholische Kirche machte bereits im Sommer 2002 kurzen Prozess: Seit diesem Zeitpunkt ist das Rauchen im Kirchenstaat nur noch im Freien erlaubt.

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