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Hurrikan „Harvey“

Wie Houston gegen die Fluten kämpft

Noch immer werden viele Menschen in Texas vermisst. Die Zahl der Toten wird mittlerweile auf etwa 30 geschätzt. Während der Bürgermeister in Houston eine Ausgangssperre verhängt, bereitet sich Louisiana auf den Sturm vor.

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Einheiten des texanischen Grenzschutzes sind bei Houston im Einsatz. Der Tropensturm „Harvey“ hat im US-Staat Texas schwere Verwüstungen angerichtet und Überschwemmungen verursacht. „Wenn die Straßen in Texas erst einmal wieder passierbar sind, erwarte ich einen signifikanten Anstieg der Todeszahlen“, sagte ein Gerichtsmediziner der „New York Times“. dpa

Tropensturm „Harvey“

Einheiten des texanischen Grenzschutzes sind bei Houston im Einsatz. Der Tropensturm „Harvey“ hat im US-Staat Texas schwere Verwüstungen angerichtet und Überschwemmungen verursacht. „Wenn die Straßen in Texas erst einmal wieder passierbar sind, erwarte ich einen signifikanten Anstieg der Todeszahlen“, sagte ein Gerichtsmediziner der „New York Times“.

Bild: dpa

Das Football-Feld einer High School wurde vollständig überflutet. Sylvester Turner, der Bürgermeister von Houston, erließ eine Ausgangssperre. Sie gelte von Mitternacht bis 5.00 Uhr am Mittwochmorgen und diene der öffentlichen Sicherheit. Es gäbe keinen Grund für die Menschen, zwischen diesen Uhrzeiten nach draußen zu gehen, sagte Turner bei einer Pressekonferenz. AP

Ausgangssperre

Das Football-Feld einer High School wurde vollständig überflutet. Sylvester Turner, der Bürgermeister von Houston, erließ eine Ausgangssperre. Sie gelte von Mitternacht bis 5.00 Uhr am Mittwochmorgen und diene der öffentlichen Sicherheit. Es gäbe keinen Grund für die Menschen, zwischen diesen Uhrzeiten nach draußen zu gehen, sagte Turner bei einer Pressekonferenz.

Bild: AP

Das Wasser steht den Einwohnern Houstons bis zum Bauch. Vor der Ausgangssperre hatte es vereinzelt Berichte über Plünderungen gegeben. Wer gegen die Ausgangssperre verstoße, werde befragt, durchsucht und festgenommen, sagte der Polizeichef von Houston. AP

Berichte über Plünderungen

Das Wasser steht den Einwohnern Houstons bis zum Bauch. Vor der Ausgangssperre hatte es vereinzelt Berichte über Plünderungen gegeben. Wer gegen die Ausgangssperre verstoße, werde befragt, durchsucht und festgenommen, sagte der Polizeichef von Houston.

Bild: AP

Die Infrastruktur in und um die Metropole ist weitgehend zusammengebrochen. Die sintflutartigen Regenfälle führten zu einem Rekordwert: In der Stadt Pearland im Südosten von Houston wurden seit Freitag insgesamt Niederschlagsmengen von 125 Zentimetern gemessen, wie der Nationale Wetterdienst mitteilte. Das markiere einen Rekord bei einem Tropensturm auf dem US-Festland. Im Jahr 1978 waren demnach beim Sturm „Amelia“ 124 Zentimeter gemessen worden. AP

Rekordwert

Die Infrastruktur in und um die Metropole ist weitgehend zusammengebrochen. Die sintflutartigen Regenfälle führten zu einem Rekordwert: In der Stadt Pearland im Südosten von Houston wurden seit Freitag insgesamt Niederschlagsmengen von 125 Zentimetern gemessen, wie der Nationale Wetterdienst mitteilte. Das markiere einen Rekord bei einem Tropensturm auf dem US-Festland. Im Jahr 1978 waren demnach beim Sturm „Amelia“ 124 Zentimeter gemessen worden.

Bild: AP

Zahlreiche Wirtschaftsführer und Prominente spendeten zum Teil große Summen für die Hochwasseropfer. Viele Opfer sind nicht gegen Flutschäden versichert. Nach Angaben von Meteorologen ist „Harvey“ der zweitstärkste Wirbelsturm seit „Katrina“ vor zwölf Jahren in der Gegend um New Orleans. Der Sturm sog über dem sehr warmen Golf von Mexiko extrem viel Feuchtigkeit auf, die er nun als Regen abgibt. AP

Keine Versicherung gegen Flutschäden

Zahlreiche Wirtschaftsführer und Prominente spendeten zum Teil große Summen für die Hochwasseropfer. Viele Opfer sind nicht gegen Flutschäden versichert. Nach Angaben von Meteorologen ist „Harvey“ der zweitstärkste Wirbelsturm seit „Katrina“ vor zwölf Jahren in der Gegend um New Orleans. Der Sturm sog über dem sehr warmen Golf von Mexiko extrem viel Feuchtigkeit auf, die er nun als Regen abgibt.

Bild: AP

Die Rettungskräfte brachten nach eigenen Angaben in und um Houston mehrere tausend Menschen in Sicherheit. Die Polizei habe rund 4.100 Menschen gerettet, sagte Houstons Polizeichef. Die Feuerwehr brachte weitere 3.000 in Sicherheit. Eine Sprecherin des Sheriffs von Harris County, in dem Houston liegt, sprach von 3.000 geretteten Menschen durch Einsatzkräfte des Sheriff-Büros. Auch die US-Küstenwache verzeichnete mehr als 3.000 in Sicherheit gebrachte Betroffene. Reuters

Rettungskräfte im Einsatz

Die Rettungskräfte brachten nach eigenen Angaben in und um Houston mehrere tausend Menschen in Sicherheit. Die Polizei habe rund 4.100 Menschen gerettet, sagte Houstons Polizeichef. Die Feuerwehr brachte weitere 3.000 in Sicherheit. Eine Sprecherin des Sheriffs von Harris County, in dem Houston liegt, sprach von 3.000 geretteten Menschen durch Einsatzkräfte des Sheriff-Büros. Auch die US-Küstenwache verzeichnete mehr als 3.000 in Sicherheit gebrachte Betroffene.

Bild: Reuters

Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist groß. Säckeweise gehen Spenden für die Flutopfer in Houston ein und müssen sortiert werden. AP

Massenhaft Spenden

Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist groß. Säckeweise gehen Spenden für die Flutopfer in Houston ein und müssen sortiert werden.

Bild: AP

In Houston kündigte Bürgermeister Sylvester Turner an, weitere Notquartiere für Schutzsuchende zu öffnen. Nach Angaben des Roten Kreuzes suchten in Texas bereits in der Nacht zum Dienstag rund 17.000 Menschen Zuflucht in Notunterkünften. dpa

Zuflucht in Notunterkünften

In Houston kündigte Bürgermeister Sylvester Turner an, weitere Notquartiere für Schutzsuchende zu öffnen. Nach Angaben des Roten Kreuzes suchten in Texas bereits in der Nacht zum Dienstag rund 17.000 Menschen Zuflucht in Notunterkünften.

Bild: dpa

John Bel Edwards, der Gouverneur von Louisiana, spricht mit den Flutopfern. Jetzt bedroht der Tropensturm auch Texas Nachbarstaat. Louisiana rüstet sich für schlimme Regenfälle und Hochwasser. Schulen und Behörden blieben in New Orleans geschlossen. Bürgermeister Mitch Landrieu empfahl den Bewohnern, ihr Haus nicht zu verlassen. Er riet ihnen, Essen, Getränke und Medikamente für mindestens drei Tage vorrätig zu haben. John Bel Edwards sagte, Louisiana stehe das Schlimmste aller Wahrscheinlichkeit nach noch bevor. AP

„Harvey“ bedroht nun Louisiana

John Bel Edwards, der Gouverneur von Louisiana, spricht mit den Flutopfern. Jetzt bedroht der Tropensturm auch Texas Nachbarstaat. Louisiana rüstet sich für schlimme Regenfälle und Hochwasser. Schulen und Behörden blieben in New Orleans geschlossen. Bürgermeister Mitch Landrieu empfahl den Bewohnern, ihr Haus nicht zu verlassen. Er riet ihnen, Essen, Getränke und Medikamente für mindestens drei Tage vorrätig zu haben. John Bel Edwards sagte, Louisiana stehe das Schlimmste aller Wahrscheinlichkeit nach noch bevor.

Bild: AP

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