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Recklinghausen gefährlicher als New York

Das sind Deutschlands Einbruchshochburgen

New York galt lange Zeit als Hochburg der Kriminalität. Dabei wird in Recklinghausen doppelt so oft eingebrochen – auf 100.000 Einwohner umgerechnet. Wo es in Deutschland für den Hausrat am gefährlichsten ist.

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In welchen Städten wird besonders oft eingebrochen, wo sind die Aufklärungsquoten am niedrigsten und in welchem Verhältnis steht das zur Einwohnerzahl? Das Internetportal geld.de hat Daten des Statistischen Bundesamtes und der Polizei ausgewertet und setzt diese ins Verhältnis mit der Größe einer Stadt. Zu den Einbruchshochburgen zählen demnach nicht Berlin oder München. Wo Einbrüche am wahrscheinlichsten sind — und wo Sie besonders sicher leben. dpa

In welchen Städten wird besonders oft eingebrochen, wo sind die Aufklärungsquoten am niedrigsten und in welchem Verhältnis steht das zur Einwohnerzahl? Das Internetportal geld.de hat Daten des Statistischen Bundesamtes und der Polizei ausgewertet und setzt diese ins Verhältnis mit der Größe einer Stadt. Zu den Einbruchshochburgen zählen demnach nicht Berlin oder München. Wo Einbrüche am wahrscheinlichsten sind — und wo Sie besonders sicher leben.

Bild: dpa

Platz 20: DuisburgDie Stadt mit dem letzten Hochofen des Landes zählt eindeutig zu den Einbruchshochburgen deutschlandweit. 1.656 Mal wurde hier 2011 eingebrochen, das sind 339 Einbrüche pro 100.000 Einwohner. Damit liegt Duisburg 84 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Die Aufklärungsquote beträgt 15,8 Prozent. Alle Angaben ohne Gewähr. Angaben zu den Delikten basieren auf Angaben der Polizeidienststellen. Als Einbruchshochburg gilt jede Stadt, die mehr als 20 Prozent über dem deutschen Mittelwert der Einbrüche pro 100.000 Einwohner liegt. Das Ranking erfolgt aus Gründen der Vergleichbarkeit nicht auf den absoluten Zahlen, sondern eben den Delikten pro 100.000 Einwohnern. dpa

Platz 20: Duisburg

Die Stadt mit dem letzten Hochofen des Landes zählt eindeutig zu den Einbruchshochburgen deutschlandweit. 1.656 Mal wurde hier 2011 eingebrochen, das sind 339 Einbrüche pro 100.000 Einwohner. Damit liegt Duisburg 84 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Die Aufklärungsquote beträgt 15,8 Prozent.

Alle Angaben ohne Gewähr. Angaben zu den Delikten basieren auf Angaben der Polizeidienststellen. Als Einbruchshochburg gilt jede Stadt, die mehr als 20 Prozent über dem deutschen Mittelwert der Einbrüche pro 100.000 Einwohner liegt. Das Ranking erfolgt aus Gründen der Vergleichbarkeit nicht auf den absoluten Zahlen, sondern eben den Delikten pro 100.000 Einwohnern.

Bild: dpa

Platz 19: Heide Das beschauliche Städtchen in Schleswig-Holstein, in direkter Nähe zum Meer, hat 20.000 Einwohner. In absoluten Zahlen fanden 2011 71 Einbrüche statt. Doch bezogen auf die relative Größe ist die Zahl 85 Prozent über dem Schnitt. Als eine der Sehenswürdigkeiten von Heide, das besonders vom Tourismus lebt, gilt der Wasserturm der Stadt (im Bild). 16,9 Prozent der Delikte werden aufgeklärt. Wikimedia / Creative Commons

Platz 19: Heide

Das beschauliche Städtchen in Schleswig-Holstein, in direkter Nähe zum Meer, hat 20.000 Einwohner. In absoluten Zahlen fanden 2011 71 Einbrüche statt. Doch bezogen auf die relative Größe ist die Zahl 85 Prozent über dem Schnitt. Als eine der Sehenswürdigkeiten von Heide, das besonders vom Tourismus lebt, gilt der Wasserturm der Stadt (im Bild). 16,9 Prozent der Delikte werden aufgeklärt.

Bild: Wikimedia / Creative Commons

Platz 18: HagenDas Tor zum Sauerland ist bekannt für die größte Fernuniversität — über 84.000 Studierende deutschlandweit sind hier immatrikuliert und studieren von Zuhause. Die Einbruchsrate stieg im Vergleich zu 2010 um 22 Prozent. 644 dieser Straftaten gab es gesamt, das macht 344 Delikte pro 100.000 Einwohnern. Die Aufklärungsquote liegt bei 14,1 Prozent. Letztere ist bei Einbrüchen im Vergleich zu anderen Straftaten generell gering. Wikimedia / Creative Commons

Platz 18: Hagen

Das Tor zum Sauerland ist bekannt für die größte Fernuniversität — über 84.000 Studierende deutschlandweit sind hier immatrikuliert und studieren von Zuhause. Die Einbruchsrate stieg im Vergleich zu 2010 um 22 Prozent. 644 dieser Straftaten gab es gesamt, das macht 344 Delikte pro 100.000 Einwohnern. Die Aufklärungsquote liegt bei 14,1 Prozent. Letztere ist bei Einbrüchen im Vergleich zu anderen Straftaten generell gering.

Bild: Wikimedia / Creative Commons

Platz 17: Frankfurt am MainJenseits der Bankenskyline wurde 2011 2.386 Mal in der Stadt des Geldes eingebrochen. Frankfurt ist mit einem statistischen Durchschnittseinkommen von 26.471 Euro eine der reichsten Einbrecherhochburgen. Pro 100.000 Einwohner macht das 345 Delikte, von denen 12,5 Prozent aufgeklärt werden. dpa

Platz 17: Frankfurt am Main

Jenseits der Bankenskyline wurde 2011 2.386 Mal in der Stadt des Geldes eingebrochen. Frankfurt ist mit einem statistischen Durchschnittseinkommen von 26.471 Euro eine der reichsten Einbrecherhochburgen. Pro 100.000 Einwohner macht das 345 Delikte, von denen 12,5 Prozent aufgeklärt werden.

Bild: dpa

Platz 16: MoersDie niederrheinische Stadt Moers (hier der Blick auf das Schloss mit dem Denkmal der Kurfürstin Luise Henriette) hat eine der niedrigsten Aufklärungsquoten: Bei nur fünf Prozent der Delikte (immerhin 371 in 2011) wurden die Täter gefasst. Das entspricht 352 Einbrüchen pro 100.000 Einwohnern, was wiederum 90 Prozent über dem deutschen Durchschnittswert liegt. Wikimedia / Creative Commons

Platz 16: Moers

Die niederrheinische Stadt Moers (hier der Blick auf das Schloss mit dem Denkmal der Kurfürstin Luise Henriette) hat eine der niedrigsten Aufklärungsquoten: Bei nur fünf Prozent der Delikte (immerhin 371 in 2011) wurden die Täter gefasst. Das entspricht 352 Einbrüchen pro 100.000 Einwohnern, was wiederum 90 Prozent über dem deutschen Durchschnittswert liegt.

Bild: Wikimedia / Creative Commons

Platz 15: LeverkusenGrößter Arbeitgeber und prägend für die ganze Stadt ist das Hauptwerk des Chemieriesen Bayer. Die mittelgroße Stadt im Rheinland hat eine Einbruchsquote von 93 Prozent über dem Bundesschnitt: 357 pro 100.000 Einwohner. Gesamt waren es 2011 576 Delikte, die Aufklärungsquote beträgt 7,8 Prozent. Reuters

Platz 15: Leverkusen

Größter Arbeitgeber und prägend für die ganze Stadt ist das Hauptwerk des Chemieriesen Bayer. Die mittelgroße Stadt im Rheinland hat eine Einbruchsquote von 93 Prozent über dem Bundesschnitt: 357 pro 100.000 Einwohner. Gesamt waren es 2011 576 Delikte, die Aufklärungsquote beträgt 7,8 Prozent.

Bild: Reuters

Platz 14: AachenIn der Heimat von Karlspreis und Ingenieursausbildung ist die Zahl der gemeldeten Einbrüche 2011 um ein Fünftel gestiegen. 935 Delikte wurden gemeldet, das macht 359 pro 100.000 Einwohner. Aufklärungsquote: 12,8 Prozent. dpa

Platz 14: Aachen

In der Heimat von Karlspreis und Ingenieursausbildung ist die Zahl der gemeldeten Einbrüche 2011 um ein Fünftel gestiegen. 935 Delikte wurden gemeldet, das macht 359 pro 100.000 Einwohner. Aufklärungsquote: 12,8 Prozent.

Bild: dpa

Platz 13: Hamburg Da lohnt sich das Türaufhebeln: Die Bürger des Stadtstaates gehören mit über 28.000 Euro Jahreseinkommen (statistisch) im Bundesdurchschnitt zu den reichsten.  6.482 Einbrüche gab es 2011 insgesamt. Genau wie bei Aachen macht das einen Wert von 359 Delikten pro 100.000 Einwohner. Die Gesamtzahl gibt den Ausschlag „zugunsten“ der Hansestadt. Aufgeklärt werden an der Waterkant übrigens nur 8,3 Prozent der Fälle. dpa

Platz 13: Hamburg

Da lohnt sich das Türaufhebeln: Die Bürger des Stadtstaates gehören mit über 28.000 Euro Jahreseinkommen (statistisch) im Bundesdurchschnitt zu den reichsten. 6.482 Einbrüche gab es 2011 insgesamt. Genau wie bei Aachen macht das einen Wert von 359 Delikten pro 100.000 Einwohner. Die Gesamtzahl gibt den Ausschlag „zugunsten“ der Hansestadt. Aufgeklärt werden an der Waterkant übrigens nur 8,3 Prozent der Fälle.

Bild: dpa

Platz 12: KasselSie führt den Beinamen documenta-Stadt: Kassel hat abseits der Kunst, die alle fünf Jahre Einzug hält, die am stärksten steigende Einbruchsquote pro 100000 Einwohner. 2011 schoss sie um 92 Prozent nach oben. Pressefoto

Platz 12: Kassel

Sie führt den Beinamen documenta-Stadt: Kassel hat abseits der Kunst, die alle fünf Jahre Einzug hält, die am stärksten steigende Einbruchsquote pro 100000 Einwohner. 2011 schoss sie um 92 Prozent nach oben.

Bild: Pressefoto

Platz 11: NeussVor den Toren Düsseldorfs befindet sich Neuss: Bekannt ist die Stadt – unter anderem – für eine 300 Meter hohe Skihalle, die auf einer ehemaligen Mülldeponie erbaut wurde. Die Zahl aufgebrochener Häuser ist hier konstant. Absolut gab es 560 Einbrüche im Jahr. Pro 100.000 Einwohner sind das 368. ap

Platz 11: Neuss

Vor den Toren Düsseldorfs befindet sich Neuss: Bekannt ist die Stadt – unter anderem – für eine 300 Meter hohe Skihalle, die auf einer ehemaligen Mülldeponie erbaut wurde. Die Zahl aufgebrochener Häuser ist hier konstant. Absolut gab es 560 Einbrüche im Jahr. Pro 100.000 Einwohner sind das 368.

Bild: ap

Platz 10: NeumünsterEine weitere Kleinstadt aus dem Norden mit hoher Kriminalität. In nur jedem zehnten Fall wird ein Täter gefasst — die Polizei geht in solchen Fällen davon aus, dass Täter von außerhalb gezielt für eine Vielzahl von Einbrüchen in eine Region kommen. 285 Einbrüche wurden insgesamt gezählt, das 100.000 Einwohner sind das 370. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine satte Steigerung von 100 Prozent. Im Bild ist das Designer-Outlet der Stadt. dpa

Platz 10: Neumünster

Eine weitere Kleinstadt aus dem Norden mit hoher Kriminalität. In nur jedem zehnten Fall wird ein Täter gefasst — die Polizei geht in solchen Fällen davon aus, dass Täter von außerhalb gezielt für eine Vielzahl von Einbrüchen in eine Region kommen. 285 Einbrüche wurden insgesamt gezählt, das 100.000 Einwohner sind das 370. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine satte Steigerung von 100 Prozent. Im Bild ist das Designer-Outlet der Stadt.

Bild: dpa

Platz 9: DortmundStolze 2342 Einbrüche fanden 2011 in der Ruhr-Metropole statt. Besonders im Vergleich zu einer besonders sicheren Millionen-Stadt ist die Zahl erschreckend: In München ereigneten sich im gleichen Zeitraum 871 Einbrüche - obwohl in Bayerns Landeshauptstadt mehr als doppelt so viel Menschen leben. In der Stadt des Deutschen Fußball-Meisters gab es pro 100.000 Einwohner 403 Einbrüche. Erschreckend ist zudem die Aufklärungsquote: nur 6,9 Prozent der Fälle können gelöst werden. dpa

Platz 9: Dortmund

Stolze 2342 Einbrüche fanden 2011 in der Ruhr-Metropole statt. Besonders im Vergleich zu einer besonders sicheren Millionen-Stadt ist die Zahl erschreckend: In München ereigneten sich im gleichen Zeitraum 871 Einbrüche - obwohl in Bayerns Landeshauptstadt mehr als doppelt so viel Menschen leben. In der Stadt des Deutschen Fußball-Meisters gab es pro 100.000 Einwohner 403 Einbrüche. Erschreckend ist zudem die Aufklärungsquote: nur 6,9 Prozent der Fälle können gelöst werden.

Bild: dpa

Platz 8: Oberhausen858 Einbrüche pro Jahr gab es in der Stadt mit dem Gasometer, auf 100.000 Einwohner gerechnet sind das 404. Damit ist Oberhausens Rate 118 Prozent über dem Bundesschnitt. Die Aufklärungsquote beträgt immerhin 19,2 Prozent. Reuters

Platz 8: Oberhausen

858 Einbrüche pro Jahr gab es in der Stadt mit dem Gasometer, auf 100.000 Einwohner gerechnet sind das 404. Damit ist Oberhausens Rate 118 Prozent über dem Bundesschnitt. Die Aufklärungsquote beträgt immerhin 19,2 Prozent.

Bild: Reuters

Platz 7: KrefeldDie abgebildete Burg Linn zählt zu den wichtigsten Baudenkmälern von Krefeld. Die Stadt am Niederrhein hat einen heftigen Anstieg zu verzeichnen: 37 Prozent mehr Einbrüche fanden 2011 im Vergleich zum Vorjahr statt. 964 Einbrüche gab es insgesamt, also 411 pro 100.000 Bürger. 8,6 Prozent der Taten werden aufgeklärt. Wikimedia / Creative Commons

Platz 7: Krefeld

Die abgebildete Burg Linn zählt zu den wichtigsten Baudenkmälern von Krefeld. Die Stadt am Niederrhein hat einen heftigen Anstieg zu verzeichnen: 37 Prozent mehr Einbrüche fanden 2011 im Vergleich zum Vorjahr statt. 964 Einbrüche gab es insgesamt, also 411 pro 100.000 Bürger. 8,6 Prozent der Taten werden aufgeklärt.

Bild: Wikimedia / Creative Commons

Platz 6: BonnDie ehemalige Bundeshauptstadt, in der heute vor allem die Ex-Staatskonzerne Telekom und Post sitzen, ist die Einbruchsquote mit einem Anstieg von zwei Prozent nahezu gleich geblieben. In absoluten Zahlen: 1404 Einbrüche. Pro 100.000 Einwohner gerechnet kommt man in Bonn damit auf 428. Aufklärungsquote: 19,2 Prozent. Reuters

Platz 6: Bonn

Die ehemalige Bundeshauptstadt, in der heute vor allem die Ex-Staatskonzerne Telekom und Post sitzen, ist die Einbruchsquote mit einem Anstieg von zwei Prozent nahezu gleich geblieben. In absoluten Zahlen: 1404 Einbrüche. Pro 100.000 Einwohner gerechnet kommt man in Bonn damit auf 428. Aufklärungsquote: 19,2 Prozent.

Bild: Reuters

Platz 5: Köln5.085 Einbrüche fanden in Köln 2011 statt, ergo 500 pro 100.000 Einwohner. In der Metropole am Rhein werden nur gut sechs Prozent der Täter gefasst. Generell kann natürlich gelten: Je größer und verwinkelter das Stadtgebiet, desto mehr Möglichkeiten für Einbrecher. Andererseits gibt es ländlicheren Regionen lohnendere Ziele – die sind aber auch oft besser gesichert. dpa

Platz 5: Köln

5.085 Einbrüche fanden in Köln 2011 statt, ergo 500 pro 100.000 Einwohner. In der Metropole am Rhein werden nur gut sechs Prozent der Täter gefasst. Generell kann natürlich gelten: Je größer und verwinkelter das Stadtgebiet, desto mehr Möglichkeiten für Einbrecher. Andererseits gibt es ländlicheren Regionen lohnendere Ziele – die sind aber auch oft besser gesichert.

Bild: dpa

Platz 4: BremenUm 22 Prozent stieg die Einbruchsquote auf 2.772. Bereits jede dritte deutsche Stadt wird im Ranking als „Einbruchshochburg“ klassifiziert. Auch die Stadtmusikanten staunen über so viele Delikte. Auf 100.000 Einwohner gerechnet sind das 506 – 174 Prozent über dem Durchschnitt. Aufgeklärt werden 9,6 Prozent der Einbrüche. dpa

Platz 4: Bremen

Um 22 Prozent stieg die Einbruchsquote auf 2.772. Bereits jede dritte deutsche Stadt wird im Ranking als „Einbruchshochburg“ klassifiziert. Auch die Stadtmusikanten staunen über so viele Delikte. Auf 100.000 Einwohner gerechnet sind das 506 – 174 Prozent über dem Durchschnitt. Aufgeklärt werden 9,6 Prozent der Einbrüche.

Bild: dpa

Platz 3: DüsseldorfMit der NRW-Landeshauptstadt wird die sogenannte „Rhein-Schiene“ komplett: In diesem Ballungsraum befinden sich auch andere Einbruchshochburgen wie Krefeld oder Köln. Die Polizei macht besonders Einbrecherbanden für den Anstieg in den letzten Jahren verantwortlich. Düsseldorf liegt 206 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. 3.350 Einbrüche in absoluten Zahlen, 566 wenn man es auf 100.000 Einwohner berechnet. Willkommen auf dem Treppchen. Die Aufklärungsquote beträgt auch nur 9,7 Prozent. picture-alliance / dpa/dpawebdpa/ picture alliance

Platz 3: Düsseldorf

Mit der NRW-Landeshauptstadt wird die sogenannte „Rhein-Schiene“ komplett: In diesem Ballungsraum befinden sich auch andere Einbruchshochburgen wie Krefeld oder Köln. Die Polizei macht besonders Einbrecherbanden für den Anstieg in den letzten Jahren verantwortlich. Düsseldorf liegt 206 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. 3.350 Einbrüche in absoluten Zahlen, 566 wenn man es auf 100.000 Einwohner berechnet. Willkommen auf dem Treppchen. Die Aufklärungsquote beträgt auch nur 9,7 Prozent.

Bild: picture-alliance / dpa/dpawebdpa/ picture alliance

Platz 2: BremerhavenRang zwei der Einbruchshochburgen findet sich im Stadtstaat: Neben Bremen selbst weist auch das kleine Bremerhaven eine Rate auf, die mit 212 Prozent sehr weit über dem deutschen Durchschnitt liegt. Die absolute Zahl von 653 Einbrüchen im Jahr mag nun nicht mehr schocken, auf 100.000 Einwohner sind das aber satte 578. Damit hat sich sich der wichtige Nordseehafen die Silbermedaille gesichert. Die Aufklärungsquote beträgt 15,5 Prozent. Wikimedia / Creative Commons

Platz 2: Bremerhaven

Rang zwei der Einbruchshochburgen findet sich im Stadtstaat: Neben Bremen selbst weist auch das kleine Bremerhaven eine Rate auf, die mit 212 Prozent sehr weit über dem deutschen Durchschnitt liegt. Die absolute Zahl von 653 Einbrüchen im Jahr mag nun nicht mehr schocken, auf 100.000 Einwohner sind das aber satte 578. Damit hat sich sich der wichtige Nordseehafen die Silbermedaille gesichert. Die Aufklärungsquote beträgt 15,5 Prozent.

Bild: Wikimedia / Creative Commons

Platz 1: RecklinghausenBekannt war die Stadt lange Zeit für den Steinkohlebergbau. Mittlerweile hat sich der Ort jedoch verändert: Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind nun zum Beispiel die Ruhrfestspiele, die einmal jährlich stattfinden (hier im Bild das Festspielhaus). 117.672 Einwohner und eine Fläche von 66,43 Quadratkilometern – trotz der überschaubaren Größe ist Recklinghausen relativ betrachtet die größte Einbruchshochburg deutschlandweit. 591 Mal wird hier im Durchschnitt pro 100.000 Einwohner eingebrochen, 220 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Mit insgesamt 695 Einbrüchen insgesamt hat sich Recklinghausen die Goldmedaille gesichert. Trostpflaster: Die Aufklärungsquote ist mit 37,4 Prozent außergewöhnlich hoch. ap

Platz 1: Recklinghausen

Bekannt war die Stadt lange Zeit für den Steinkohlebergbau. Mittlerweile hat sich der Ort jedoch verändert: Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind nun zum Beispiel die Ruhrfestspiele, die einmal jährlich stattfinden (hier im Bild das Festspielhaus). 117.672 Einwohner und eine Fläche von 66,43 Quadratkilometern – trotz der überschaubaren Größe ist Recklinghausen relativ betrachtet die größte Einbruchshochburg deutschlandweit.

591 Mal wird hier im Durchschnitt pro 100.000 Einwohner eingebrochen, 220 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Mit insgesamt 695 Einbrüchen insgesamt hat sich Recklinghausen die Goldmedaille gesichert. Trostpflaster: Die Aufklärungsquote ist mit 37,4 Prozent außergewöhnlich hoch.

Bild: ap

Als besondere Zentren sind neben NRW der Ballungsraum Frankfurt, Schleswig-Holstein und Berlin auszumachen. 17 der 20 sichersten Städte befinden sich im Süden des Landes, in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen. Die niedrigsten Einbruchsraten findet man in Traunstein, Rosenheim und Gera. Die Polizei hat herausgefunden, dass sich Gangster gerne über sogenannte Gaunerzinken über potentielle Objekte gegenseitig informieren. Geld.de

Als besondere Zentren sind neben NRW der Ballungsraum Frankfurt, Schleswig-Holstein und Berlin auszumachen. 17 der 20 sichersten Städte befinden sich im Süden des Landes, in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen. Die niedrigsten Einbruchsraten findet man in Traunstein, Rosenheim und Gera. Die Polizei hat herausgefunden, dass sich Gangster gerne über sogenannte Gaunerzinken über potentielle Objekte gegenseitig informieren.

Bild: Geld.de

Einbrechermetropolen weltweitAn Platz eins steht das südafrikanische Kapstadt mit 43.801 Einbrüchen 2011. Unter den europäischen Städten ist besonders die tschechische Hauptstadt Prag (hier der Blick auf Karlsbrücke und Burg) auffällig, in der 10.381 Mal im Jahr eingebrochen wurde. dpa

Einbrechermetropolen weltweit

An Platz eins steht das südafrikanische Kapstadt mit 43.801 Einbrüchen 2011. Unter den europäischen Städten ist besonders die tschechische Hauptstadt Prag (hier der Blick auf Karlsbrücke und Burg) auffällig, in der 10.381 Mal im Jahr eingebrochen wurde.

Bild: dpa

Überraschend ist die Reihe der sicheren Städte weltweit: Dazu zählen Hongkong, Singapur und New York. Am Big Apple finden pro 100000 Einwohner nur 229 Einbrüche statt. Die relative Zahl ist in Recklinghausen doppelt so hoch wie in New York. dpa

Überraschend ist die Reihe der sicheren Städte weltweit: Dazu zählen Hongkong, Singapur und New York. Am Big Apple finden pro 100000 Einwohner nur 229 Einbrüche statt. Die relative Zahl ist in Recklinghausen doppelt so hoch wie in New York.

Bild: dpa

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