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19.11.2021

12:39

Auktionen

Sotheby's Bilanz im November: Junge Kunst und ein altes Manuskript bescheren ungeahnt hohe Einnahmen

Von: Christiane Fricke

Sotheby’s meldet 1,25 Milliarden Dollar Umsatz allein für die Leitauktionen im November. Nicht nur zeitgenössische Kunst ist gut für Höhenflüge.

Der Erstdruck des 1787 erschienenen Dokuments erzielte gestern bei Sotheby's 43,2 Millionen Dollar. Ardon Bar-Hama, Sotheby's

Die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika unter dem Hammer

Der Erstdruck des 1787 erschienenen Dokuments erzielte gestern bei Sotheby's 43,2 Millionen Dollar.

Düsseldorf Sotheby’s Bilanz der Abendauktionen allein in diesem November lässt den Atem stocken. 1,25 Milliarden Dollar Umsatz meldet der amerikanische Versteigerer, so viel wie noch nie in seiner Geschichte.

Zweierlei hat sich bezahlt gemacht: der Pandemiebedingte Ausbau live gestreamter Auktionen, die dem Unternehmen neue Kunden bzw. Onlinebieter aus aller Welt bescherte; außerdem neu konzipierte Auktionsformate für viel versprechende jüngste Kunst, „die Meister von morgen“ laut Sotheby’s, und die zeitgenössische Kunst.

Allein mit den gestern abgehaltenen Auktionen „The Now“ und „Contemporary“ nahm Sotheby’s 191,1 Millionen Dollar brutto ein, was etwas über der Nettoerwartung von höchstens rund 180 Millionen Dollar liegt. Traumhafte Absatzquoten beweisen jedoch, dass die Entscheidung zu Gunsten der jüngsten Kunst richtig war. Insgesamt meldet das Unternehmen 96 Prozent verkaufte Lose, für „The Now“ sogar einen „White Glove“-Sale, also Totalausverkauf.

Den Vogel der gestrigen Session schoss ein altes, jedoch prominentes Manuskript ab, das Sotheby’s zum Schätzpreis von 20 Millionen Dollar ein halbe Stunde vor der Contemporary-Auktion aufgerufen hatte. Zwei Bieter trieben den Preis für den Erstdruck der Verfassung der Vereinigten Staaten von 1787 auf 43,2 Millionen Dollar. Damit heimste das Auktionshaus nebenbei auch noch einen neuen Auktionsweltrekord in der Kategorie Bücher, Manuskripte und historische Dokumente ein.

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    Christie’s war vor vier Jahren mit dem Leonardo da Vinci zugeschriebenen „Salvator“ ähnlich vorgegangen, als es das Bildnis im Rahmen der Post war- und Contemporary-Auktion versteigerte.

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