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15.03.2018

19:00

Galerist Johann König

„Sammlern und Käufern rein ideelles Interesse zu unterstellen, wäre Quatsch“

Von: Susanne Schreiber, Thomas Tuma

PremiumGalerist Johann König spricht im Interview über das schwierige Thema Geld, Exzesse in der Kunstbranche und sein extrem eingeschränktes Augenlicht.

„Es geht hauptsächlich um Vertrauen.“ Gene Glover für Handelsblatt

Johann König

„Es geht hauptsächlich um Vertrauen.“

Seine Stammkünstlerinnen und -künstler stellen weltweit aus und sind in berühmten Sammlungen vertreten. Als junger Galerist konnte sich Johann König schneller etablieren als andere. Diese Fortüne hat ihn beflügelt, ein außergewöhnliches Bauwerk zu pachten. Seit fünf Jahren agiert die umtriebige König Galerie aus dem Gemeindezentrum St. Agnes heraus, einem Ensemble aus Ex-Kirche und Annexbauten für Kreative und Gastronomie im Brutalismusstil – 1964 entworfen von Werner Düttmann.

Die denkmalgeschützte Location in Berlin-Kreuzberg ist so angesagt wie das Galerieprogramm. Scharen in- und ausländischer Kunst- und Lifestylefreunde pilgern regelmäßig hin. Selbst am Sonntag. Johann König ist Galerist und Geschäftsmann, der mittlerweile auch eigene Textilien produzieren lässt. Wir treffen den lässig heiteren Vieltelefonierer im unteren Teil seiner umgebauten Kirche, in einem Showroom voller Kunst unter der weiten und lichten Ausstellungshalle.

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