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18.08.2017

15:39

Kunstförderer Alfred Flechtheim in Berlin

Feierfreudiger Bonvivant

Von: Christian Herchenröder

Alfred Flechtheim hat als Kunsthändler die Maler Pablo Picasso und Max Beckmann durchgesetzt. Eine Ausstellung in Berlin beleuchtet nun seinen Einsatz für die Skulptur von Belling und Kolbe, Maillol und Lehmbruck.

Der Bildhauer brauchte nicht mehr als die Profillinie seines Galeristen für dessen minimalistisches Porträt. Berlinische Galerie /VG Bild-Kunst Bonn, 2017

Rudolf Belling „Alfred Flechtheim“

Der Bildhauer brauchte nicht mehr als die Profillinie seines Galeristen für dessen minimalistisches Porträt.

Berlin Wenn in den letzten Jahren Artikel über den jüdischen Kunsthändler Alfred Flechtheim erschienen, waren es meist Berichte über Restitutionsforderungen der Erben. Vor fünf Jahren erschien Ottfried Daschers grundlegende Biografie, in der Flechtheim als Vorkämpfer für die französische und deutsche Avantgarde, aber auch als unermüdlicher Finanzjongleur porträtiert wurde, der oft am Rande der Zahlungsunfähigkeit agierte. Charakteristisch ist, dass ein erheblicher Teil der Werke, die er in seinen Ausstellungen präsentierte, kein Eigenbesitz waren, sondern Leihgaben und Kommissionen. Auch aus der eigenen Privatsammlung musste der umtriebige „Marchand-collectionneur“, der 1937 in London starb, immer wieder verkaufen.

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