Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

14.05.2020

11:46

Interview zum 70. Geburtstag

Thomas Gottschalk kritisiert „gefährlichen Irrweg“ der TV-Macher

Von: Thomas Tuma

Der TV-Entertainer hadert mit dem klassischen Fernsehen. Im Interview spricht er über die Revolutionen im Showgeschäft, das Corona-Chaos und seine gesetzliche Rente.

Seinen 70. Geburtstag feiert der TV-Entertainer mit einer Gala im ZDF. dpa

Thomas Gottschalk

Seinen 70. Geburtstag feiert der TV-Entertainer mit einer Gala im ZDF.

Düsseldorf TV-Legende Thomas Gottschalk hadert mit dem klassischen Fernsehen und seinen heutigen Machern: „Die Verantwortlichen beschreiten derzeit einen gefährlichen Irrweg“, sagte er im Interview mit dem Handelsblatt. „Die wollen Fernsehen demnächst online veranstalten. Das wird nicht klappen.“

Seine Begründung: „Das Grand Hotel wird als AirBnB-Klitsche scheitern, und die Taxi-Innung wird sich nicht mit Uber verbrüdern. Nur ein paar öffentlich-rechtliche Traumtänzer glauben wirklich, dass die Kids irgendwann ihre Laptops aufklappen, um ‚Soko Kitzbühel‘ oder den ‚Bergdoktor‘ zu gucken. Viel Glück dabei!“

Der TV-Entertainer will mit einer nächtlichen ZDF-Show in seinen 70. Geburtstag am nächsten Montag (18. Mai) hineinfeiern. Dem Medium möchte er auch nach dem Jubiläum treu bleiben: „Solange die Leute meine Rübe noch dort sehen wollen, wo sie mich schon immer gefunden haben, nämlich im linearen Fernsehen, halte ich sie, gut frisiert, ins Bild“.

Es mache für ihn „wenig Sinn, jetzt auf YouTube rumzuturnen, nur weil das cool ist, wo mich aber niemand braucht. Gegen pubertäre Influencer, die ihrem Publikum erklären, wie man Pickel ausdrückt, habe ich eh keine Chancen. Ich habe ja nicht mal die Pickel.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Gottschalk hat es zwar auch auf Twitter zu einigem Ruhm gebracht, sein Social-Media-Engagement dann aber wieder gestoppt. Der Grund: „Es brachte Druck. Deine Follower treiben dich vor sich her und wollen immer größere Stücke von dir und deinem Leben. Als ich angefangen habe, Fotos von meiner Kaffeetasse ins Netz zu stellen, war Schluss.“

    Immerhin ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht nur für einen Großteil seines Ruhms, sondern auch für die Höhe seiner gesetzlichen Rente verantwortlich: „915 Euro und 79 Cent“, wie er dem Handelsblatt verriet. „Das verdanke ich meiner Festanstellung beim Bayerischen Rundfunk in den achtziger Jahren.“

    Trotz vieler Erfolge als Entertainment-Solist hat sich Gottschalk nie als Unternehmer gefühlt, sondern „nur als Gesichtsvermieter“. Das meiste Geld seiner Karriere habe er für zwei Immobilien ausgegeben: „für ein Schloss am Rhein, das mir nicht mehr gehört, und für eine Mühle in Malibu, die bis auf die Grundmauern verbrannt ist.“ Das Schloss habe er zudem „mit Riesenverlust“ an den Solar-Unternehmer Frank Asbeck verkauft. Gottschalks Fazit: „Als Investor war ich super!“

    Lesen Sie hier das komplette Interview:

    Herr Gottschalk, am Montag werden Sie 70. Was musste wegen Corona alles an Feiern und Huldigungen abgesagt werden ?
    Es gab eine Menge Anfragen aus den Medien. Die einen wollten vorgezogene Nachrufe verfassen und brauchten Infos. Andere wollten mich zu diesem Ereignis, für das ich nichts kann, ausführlich verhören. Ich habe mich in den meisten Fällen totgestellt und befürchte, das wird eher zu Nachrufen führen. Dies ist eines von zwei Interviews, die ich abgeliefert habe. Eher stille Beichtandacht als Hochamt mit Weihrauch.

    Stimmt Sie das traurig?
    Privat bin ich ganz froh, dass ich aus der Feiernummer raus bin. Eine Location zu finden wäre kein Problem gewesen, aber die Gästeliste hätte mich doch sehr viel Zeit und Nerven gekostet. Und das Ergebnis hätte weder mich noch diejenigen glücklich gemacht, die nicht draufgestanden hätten.

    „Das ZDF und ich hatten über weite Strecken viel Freude aneinander.“ dpa

    Gottschalk 2010 als Moderator von „Wetten, dass…?“

    „Das ZDF und ich hatten über weite Strecken viel Freude aneinander.“

    Immerhin will das ZDF in Ihren Geburtstag reinfeiern. Was erwartet uns Zuschauer?
    Das war ein gegenseitiges Geschenk. Das ZDF spendiert mir die Sendezeit in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai, und ich schenke dem Sender ein exklusives Event mit Gratis-Moderation...

    ... was fürs ZDF Neuland sein dürfte in Ihrem Fall, oder? Sie galten zu „Wetten, dass...?“-Zeiten als Topverdiener des öffentlich- rechtlichen Senders.
    Als es dem ZDF besser ging, ging es auch mir besser. Wir hatten über weite Strecken viel Freude aneinander. Aber das waren andere Zeiten. Da rückte die Nation am Samstagabend noch kuschelig zusammen. Jetzt senden sie halt Krimis. Der Oma gibt’s zu viele Tote und den Enkeln zu wenig. Hauptsache, die Quote stimmt.

    Ihre nächtliche ZDF-Geburtstagsparty wird keine XXL-Version von „Wetten, dass...?“ – oder?
    Die Show wird eine Surprise-Party. Man überrascht mich mit Gästen, die man mir vorher nicht verrät und über die ich mich sicher freue. Bei manchen wird es mir schwerfallen, den gebotenen Mindestabstand zu halten. Auf keinen Fall werde ich weiblichen Gästen ans Knie fassen. Und endlich kann ich mal richtig überziehen: Ich fange die Show mit neunundsechzig an, und wenn sie rum ist, bin ich siebzig. Neuer Rekord!

    Altersmäßig könnten Sie als Corona-Risikogruppe durchgehen. Was macht Ihnen an dem Virus mehr Angst: dass es Sie selbst erwischen könnte oder eher dass noch Ihre Kinder die Rechnung für seine Bekämpfung werden zahlen müssen?
    In meiner Heimatstadt Kulmbach gab es Pockenalarm, als ich ein Teenager war. Wir mussten zwei Wochen nicht in die Schule. Ich bin seuchenfest. Und wenn mein Nachwuchs irgendwelche Rechnungen bezahlen muss, dann mit der Kohle aus meinem Testament.

    Wie vielen Ihrer Kollegen im Medien- und Kulturbetrieb geht es durch die Folgen des Shutdowns gerade richtig dreckig?
    Sicher vielen. Wir sind die Nachfolger der Gaukler und Zirkusleute. Die hat es in Krisen immer als Erste erwischt. Und mit unserer Lust am Leben neigen wir nicht dazu, für schlechte Zeiten was zurückzulegen.

    Lassen Sie uns ein bisschen über Geld reden: Müssen Sie noch arbeiten – oder wollen Sie nur?
    Ich habe meine Finanzen nie in den Mittelpunkt meiner Überlegungen gestellt, weil ich immer das hatte, was ich brauchte, und weil ich alles, was ich beruflich gemacht habe, auch gratis abgeliefert hätte, weil es mir solchen Spaß gemacht hat. Das offizielle Rentendatum habe ich offensichtlich verpasst, weil es mir niemand gesagt hat. Jetzt mache ich halt weiter, bis der Arzt kommt.

    Vita Thomas Gottschalk

    Der Mensch

    Gottschalk wurde am 18. Mai 1950 geboren und wuchs in Kulmbach auf. Nach dem Abitur zog er nach München, wo er als Radiomoderator schnell Karriere beim Bayerischen Rundfunk machte.

    Der Star

    1987 übernahm er „Wetten, dass ...?“ Nachdem sich bei der Show im Dezember 2011 ein Wettkandidat schwer verletzte, gab Gottschalk die Moderation auf. Auch als Filmstar („Die Supernasen“), Buchautor („Herbstbunt“) und Werbefigur feierte er Erfolge.

    Apropos: Wie hoch ist Ihre Rente?
    Da muss ich nachfragen .... (Gottschalk ruft seine Buchhalterin an, die Red.) ... 915 Euro und 79 Cent. Das verdanke ich meiner Festanstellung beim Bayerischen Rundfunk in den Achtzigerjahren.

    Waren Sie als gaukelnde Ich-AG ein guter Unternehmer?
    Ich war nie Unternehmer, sondern immer nur Gesichtsvermieter.

    Was war die schönste Zeit Ihres Lebens? Und die erfolgreichste?
    Ich habe immer versucht, das abzuliefern, was man von mir erwartet hat. Das ist mir meistens gelungen. Deswegen hat mir mein Leben privat und beruflich zu jeder Zeit Spaß gemacht. Über Erfolg habe ich dabei nie nachgedacht.

    Das sollen wir glauben?
    Ich habe es nicht mehr nötig, in Interviews das zu erzählen, was beim Publikum am besten ankommt. Das gilt für alles, was ich jetzt noch mache. Die größte Freude habe ich auch heute noch, wenn ich vor einem Radiomikrofon stehe.

    Anders gefragt: Womit haben Sie in Ihrer Karriere das meiste Geld verdient?
    Ich stehe im Guinnessbuch der Rekorde für den längsten Werbevertrag der Weltgeschichte. Ein paar Jahrzehnte als Werbefigur für Haribo – das hat sich schon gelohnt, allerdings für alle Beteiligten.

    Wofür haben Sie das meiste Geld dann wieder ausgegeben?
    Für ein Schloss am Rhein, das mir nicht mehr gehört, und für eine Mühle in Malibu, die bis auf die Grundmauern verbrannt ist. Als Investor war ich super!

    Das Schloss haben Sie nach ein paar Jahren an den Solarunternehmer Frank Asbeck verkauft ... mit Gewinn oder Verlust?
    Mit Riesenverlust. Er hat den ganzen Kram behalten, den wir aus allen Teilen der Welt da reingeschleift hatten. Aber ich erfreue mich bis heute an den beiden Stehlampen aus Las Vegas, die ich noch schnell in den Heizungskeller retten konnte, bevor er sein Handy rausholte, um damit die Einrichtung zu dokumentieren.

    Der einzige Mensch, dem ich was abzuschauen versucht habe, war mein Freund Gunter Sachs.

    Von welchen Unternehmern oder Managern haben Sie am meisten gelernt – beziehungsweise was?
    Ich war an beiden Berufsgruppen weder interessiert, noch haben sie mich fasziniert. Der einzige Mensch, dem ich was abzuschauen versucht habe, war mein Freund Gunter Sachs.

    Mit welchem Resultat?
    Er hat mich gelehrt, ohne Vorurteile auf Menschen zuzugehen. Bevor ich ihn kennen lernte, hielt ich ihn für einen frauenverachtenden Playboy, denn das war das gängige Bild, das man von ihm in der Öffentlichkeit hatte. In Wirklichkeit war er ein hochgebildeter Philanthrop mit Stil und Klasse.

    Er hat nicht von seiner Ehe mit Brigitte Bardot oder seiner Freundschaft mit Gianni Agnelli schwadroniert, sondern von seinen Begegnungen mit Salvador Dalí oder Coco Chanel erzählt. Von ihm habe ich nie einen despektierlichen Satz gegen Frauen gehört. Er war Weltmann und Kunstliebhaber. Großzügig als Mäzen und bescheiden als Person. Ich fand ihn klasse ... und vermisse ihn...

    War sein Suizid 2011 ein Schock für Sie?
    Ich kann das bis heute nicht nachvollziehen. Ein paar Tage zuvor hatte ich mich in seinem Haus in Palm Springs von ihm verabschiedet, und wir hatten uns für den Sommer fest verabredet. Er gehörte allerdings einer Welt an, die versunken ist. Meine ist auch schon am Wackeln.

    Was wackelt denn? Das, was der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen in Ihrem Buch „Herbstbunt“ mal „Empörungsdemokratie“ genannt hat? Er attestierte Ihnen, dass selbst Sie in digitalen Zeiten wie heute „viel nahbarer“ hätten werden müssen und damit „in gewissem Sinne die alte Idee des dauerhaft charismatischen Superstars zugunsten einer Enthierarchisierung, Demokratisierung und Atomisierung endet“. Wow!
    „Nahbar“ bedeutet für mich, dass jeder, der mich auf der Straße trifft, dem Menschen begegnet, den er aus dem Fernsehen kennt. Ich habe immer versucht, diese Erwartungshaltung zu erfüllen. Das gehört zu meinem Job. Es gehört nicht dazu, mich dabei zu filmen, wie ich meine Wurstbrötchen belege. Da kann mir die „Demokratisierung“ gestohlen bleiben.

    Wie bleibt man als Star wie Sie heute noch präsent?
    Das Schicksal eines Publikumslieblings liegt, logischerweise, in den Händen des Publikums. Das hebt den Daumen oder senkt ihn. Das war schon bei den Gladiatoren so.

    Sie haben medial Höhenflüge wie Abstürze erlebt. Zumindest kamen Sie immer ohne echte Verletzungen aus der Arena.
    Ich setze ja nicht im Schwertkampf mein Leben aufs Spiel. Heute sind es Fernbedienung und Quote, die mein Schicksal bestimmen. Da hilft es weder, sich anzubiedern, noch sich neu zu erfinden. Solange die Leute meine Rübe noch dort sehen wollen, wo sie mich schon immer gefunden haben, nämlich im linearen Fernsehen, halte ich sie, gut frisiert, ins Bild.

    Aber es macht wenig Sinn für mich, jetzt auf Youtube rumzuturnen, nur weil das cool ist, wo mich aber niemand braucht. Gegen pubertäre Influencer, die ihrem Publikum erklären, wie man Pickel ausdrückt, habe ich eh keine Chancen. Ich habe ja nicht mal die Pickel.

    Ohne Social Media geht heute kaum noch etwas. Sie selbst sind einige Zeit auf Twitter unterwegs gewesen. Was brachte das, außer immerhin 116.000 Follower?
    Es brachte Druck. Deine Follower treiben dich vor sich her und wollen immer größere Stücke von dir und deinem Leben. Als ich angefangen habe, Fotos von meiner Kaffeetasse ins Netz zu stellen, war Schluss.

    2019 ließ der Entertainer mit „Herbstbunt“ eine zweite Autobiographie folgen. dpa

    Gottschalk 2015 mit seinem ersten Buch „Herbstblond“

    2019 ließ der Entertainer mit „Herbstbunt“ eine zweite Autobiographie folgen.

    Wie sensibel darf man im Showbiz heute noch sein?
    Das faszinierende an dieser Welt der sozialen Netzwerke ist doch, dass sie gar nicht existiert, wenn du sie nicht betrittst. Solange ich in der realen Welt klarkomme und was reiße, brauche ich keine virtuelle.

    Was unterscheidet heutige TV-„Stars“ von Ihrer Generation?
    Ich habe den Übergang ja erlebt. Den Fernsehpreis für mein „Lebenswerk“ habe ich auf einer Gala bekommen, die im Fernsehen schon gar nicht mehr übertragen wurde. Völlig absurd. Ich habe einen jungen TV-Kollegen neulich sagen hören: Zugeschaut haben nicht viele – aber die Klickzahlen waren toll ...

    Was ändert sich dadurch im TV-Geschäft?
    Die Verantwortlichen beschreiten derzeit einen gefährlichen Irrweg. Die wollen Fernsehen demnächst online veranstalten. Das wird nicht klappen. Das Grand Hotel wird als Airbnb-Klitsche scheitern, und die Taxi-Innung wird sich nicht mit Uber verbrüdern. Nur ein paar öffentlich-rechtliche Traumtänzer glauben wirklich, dass die Kids irgendwann ihre Laptops aufklappen, um „Soko Kitzbühel“ oder den „Bergdoktor“ zu gucken. Viel Glück dabei!

    Ihr eigenes Vermögen wird von – in Ihrem Fall meist unseriösen – Quellen auf 90 Millionen, Ihre jährlichen Einnahmen werden noch auf fünf Millionen geschätzt. Echt jetzt?
    Wenn die „Bunte“ mich zu den 100 reichsten Deutschen zählt, kann ich das unter „Klatsch und Tratsch“ abhaken. Aber wenn das Handelsblatt mit so einem Unsinn daherkommt, müsste ich eigentlich wegen „übler Nachrede“ klagen.

    Ersparen Sie uns bitte Ihren Medienanwalt!
    Mit nichts kann man in Deutschland Menschen mehr schaden, als ihnen irrsinnigen Reichtum zu unterstellen. Der einzige Trost wäre, wirklich so reich zu sein, aber das bin ich nicht.

    Machen Sie deshalb noch Werbung für einen Hörgeräteakustiker? Muss das sein?
    Entweder haben sich Google und Red Bull bislang nicht gemeldet, oder ich hab’s nicht gehört. Da sind die Hörgeräte doch logisch, oder?

    Bei wem müssen Sie sich noch entschuldigen?
    Bei meinem Werbepartner, dem Hörgeräteakustiker. Für diese Antwort!

    Den Fernsehpreis für mein ‚Lebenswerk‘ habe ich auf einer Gala bekommen, die im Fernsehen schon gar nicht mehr übertragen wurde. Völlig absurd.

    Nachdem in Malibu Ihre berühmte Mühle abgebrannt ist, leben Sie nun mit neuer Freundin im alten Baden-Baden. Wie sieht da der typische Tag aus?
    Ich setze morgens mein Hörgerät ein, und dann geht’s los. Im Ernst – das geht euch gar nichts an....

    Probieren wir’s anders: Wie kommt Ihre Partnerin Karina Mroß mit dem öffentlichen Interesse an Ihrer Person klar?
    Sie nimmt daran beratend teil. Wenn Sie das Handelsblatt nicht lesen würde, hätte ich dieses Interview nicht gemacht.

    Herzliche Grüße von uns an sie! Hat eigentlich Ihre Trennung von Ihrer Frau Thea Ihrem Image als Deutschlands sympathischster TV-Star geschadet? Wann ist mit der finalen Scheidung zu rechnen?
    Das ist doch das Handelsblatt oder? Von „7 Tage“ und „Frau mit Herz“ hat Karina nämlich abgeraten.

    In Ihrer charmanten Autobiografie „Herbstblond“ haben Sie Ihren medialen Abschied für die Zeit angekündigt, wenn der erste Papst gewählt wird, der jünger ist als Sie. Wie geht’s bis dahin weiter?
    Das Kardinalskollegium hat hoffentlich noch ein paar alte Knacker im Portfolio.

    „Keine Ahnung, ob ich alles richtig oder alles falsch gemacht habe“, heißt es in Ihrem zweiten Buch „Herbstbunt“. Woher rühren die Selbstzweifel?
    Das waren keine Selbstzweifel, sondern Formulierungen für den Literatur-Nobelpreis. Hat ja leider nicht geklappt. Der Kollege Peter Handke hat ihn ja auch deswegen bekommen, weil ihm Selbstzweifel fremd sind. Da habe ich mich verzockt.

    Mal ehrlich: Wann ist es schön, Thomas Gottschalk zu sein? Wann nicht?
    Es ist schön, wenn man vom Handelsblatt mit Gerüchten konfrontiert wird, dass man möglicherweise fast 100 Millionen Euro auf der Bank hat. Weniger schön ist es, wenn man dann in seine Kontoauszüge schaut.

    Herr Gottschalk, vielen Dank für das Interview!

    Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

    Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

    Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

    ×