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18.02.2021

14:22

Ranking „Die 101 besten Hotels Deutschlands“

Kuratorium und Kategorien: Die Rangliste geht mit Neuerungen in die nächste Auflage

Von: Michael Raschke

Die zweite Ausgabe des Hotelrankings bekommt ein Expertengremium. Kategorisierungen der preisgekrönten Hotels sollen es zudem individueller gestalten.

Vier-Jahreszeiten-Chef Ingo C. Peters hat die Plakette schon am Haus angebracht. (Foto: Annegret Hultsch)

Vor dem Siegerhotel

Vier-Jahreszeiten-Chef Ingo C. Peters hat die Plakette schon am Haus angebracht.

(Foto: Annegret Hultsch)

Düsseldorf Nach der gelungenen Premiere von „Die 101 besten Hotels Deutschlands“ geht die Rangliste in diesem Jahr mit einigen Neuerungen in die zweite Runde. Unter anderem wollen die vier 101-Partner, darunter das Handelsblatt, das Ranking durch ein Kuratorium auf eine noch breitere Basis stellen.

Vertreten sind hier unter anderem der frühere Wimbledonsieger Michael Stich sowie Nico Hofmann, Chef des Potsdamer Filmunternehmens Ufa. Zudem soll der Wettbewerb durch die Zuordnung der Hotels zu verschiedenen Kategorien individueller gestaltet werden.

Eine Fortsetzung soll die hochkarätig besetzte Gesprächsrunde finden, die aus Anlass der Preisverleihung im vergangenen Oktober im Hamburger Siegerhotel Vier Jahreszeiten erstmals zusammenkam. Als 101-Talk-Format soll es sich vor allem als Diskussionsplattform für aktuelle und zukunftsgerichtete Themen der momentan durch die Lockdowns arg gebeutelten Hotellerie etablieren und als Sprachrohr der Branche in Richtung Politik dienen.

Der nächste Talk ist bereits für den 6. Juni geplant – im Nachgang der Soirée zur feierlichen Ehrung der Preisträger aus dem Ranking 2020/2021 im Hotel Adlon Kempinski Berlin. Bei der Ehrung im Oktober im Vier Jahreszeiten konnten wegen der Corona-Auflagen in einem kleineren Rahmen nur die ersten zehn Preisträger ausgezeichnet werden.

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    Unverändert bleiben indes die objektive Herangehensweise und die Methodik des Rankings, die in der Branche als durchgehend zielführend betrachtet werden. Wie gehabt setzt die führende Tourismus-Universität IUBH als wissenschaftlicher Partner auf eine Kombination von Gästebewertungen, externen Ratings und Experteneinschätzungen.

    In diesem Jahr erscheint das Logo der Rangliste kupferfarben. (Foto: 101)

    Jährlicher Wechsel

    In diesem Jahr erscheint das Logo der Rangliste kupferfarben.

    (Foto: 101)

    „Mit unserer dreistufigen Herangehensweise sorgen wir dafür, dass die Rangliste so objektiv wie möglich erstellt wird“, sagt IUBH-Rektor Peter Thuy. „Die neuartige Leistungsschau kam bei den Hoteliers sehr gut an, und wir sind zuversichtlich, dass deren Eifer geweckt wurde und das Ranking wirklich als Ansporn dient, die Qualität weiter zu verbessern.“

    Die neu definierten Kategorien, denen die Hotels künftig im Ranking zugeordnet werden sollen, orientieren sich an den ganz unterschiedlichen Bedürfnissen von Reisenden. „Mit unserer Kategorisierung der Hotels nähern wir uns den Zielgruppen genauer an und geben bessere Anhaltspunkte für die Reiseplanung“, sagt Handelsblatt-Autor Carsten K. Rath, der auch Ideengeber des Rankings ist. „Wir unterteilen unter anderem in Stadthotels und Grand Hotels, Hideaways sowie Hotels mit Historie oder kulinarische Hotspots.

    Das neu geschaffene Kuratorium lobt unter anderem ab sofort und jährlich einen Sonderpreis aus, der sich an der gesellschaftlichen Relevanz bemessen soll. Zum Auftakt soll der Preis an ein Unternehmen, eine Person oder Institution der Hospitality-Branche gehen, die sich für das Thema Nachhaltigkeit besonders stark gemacht hat und damit auch Erfolg hatte.

    Neben Stich („Als Leistungssportler finde ich es gut, wenn Leistung über eine Rangliste dargestellt wird. Denn es ist eine Bestätigung von harter Arbeit, Leidenschaft und Hingabe an die eigene Sache“) und Hofmann gehört zum Gremium noch IUBH-Professorin Annegret Wittmann-Wurzer, die die wissenschaftliche Leitung für das Ranking innehat.

    Auch der Branchenexperte und Lehrbeauftragte Stephan Gerhard, der unter anderem die Hotelgruppe 25hours mitgründete, sowie Puneet Chhatwal sind dabei. Der Inder war vor seiner Position als CEO der Indian Hotels Company mit Marken wie den Taj Hotels über 30 Jahre in Europa tätig – unter anderem als CEO der Deutschen Hospitality.

    Im Berliner Adlon werden am 6. Juni alle 101 Preisträger des Premieren-Rankings noch einmal geehrt. dpa

    Historisches Luxushaus

    Im Berliner Adlon werden am 6. Juni alle 101 Preisträger des Premieren-Rankings noch einmal geehrt.

    Wie schon bei der Premiere werden die 101 besten Hotels wieder ausführlich in einem Buch präsentiert. Es kann ebenfalls als Gradmesser des Rankingerfolgs gewertet werden, denn das erste Buch wird bereits in der dritten Auflage gedruckt und laut Carsten K. Rath nicht nur von den Hoteliers selbst, sondern immer stärker auch im B2C-Bereich nachgefragt, also von den Gästen selbst.

    Ideengeber Carsten K. Rath konnte neben dem Handelsblatt und der IUBH auch das Institute for Service Excellence (Schweiz) als Träger des Rankings sowie die Branchenzeitung „Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung“ (AHGZ) als Partner gewinnen. Grundlage der Rangliste sind die statistische Auswertung von Bewertungen auf Buchungsportalen wie Booking sowie die Einstufung von Hotels in etablierten Publikationen wie dem Hornsteinranking.

    Dritte Einflussgröße für die Platzierung der Hotels ist eine auf definierten Kriterien basierende Qualitätseinschätzung durch Experten. Frank Marrenbach, langjähriger Manager des Luxushotels Brenners Park in Baden-Baden und aktuell geschäftsführender Gesellschafter der Althoff Hotels, glaubt: „Das neue Ranking schickt sich an, der Guide Michelin für die deutsche Hotellerie zu werden.“ Und bei Vier-jahreszeiten-Chef Ingo C. Peters ist der „Ehrgeiz geweckt und wir werden alles daran setzen, diesen Titel zu verteidigen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Menschen die Vorzüge der gehobenen Hotellerie gerade in diesen Zeiten sehr zu schätzen wissen.“

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