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17.07.2021

09:55

Ranking „Die 101 besten Hotels Deutschlands“

Preise für Nachhaltigkeit und Digitales: 101-Hotelrangliste erweitert ihr Spektrum

Von: Michael Raschke

In seiner zweiten Auflage präzisiert das neue Hotelranking sein Angebot: Neben den 101 ausgezeichneten Hotels gibt es Sieger in sechs Kategorien.

Nach zweimaliger Verschiebung werden im Berliner Hotel Adlon am Sonntag die Preisträger des Rankings „Die 101 besten Hotels Deutschlands" geehrt. Reuters

Ort der Preisverleihung

Nach zweimaliger Verschiebung werden im Berliner Hotel Adlon am Sonntag die Preisträger des Rankings „Die 101 besten Hotels Deutschlands" geehrt.

Düsseldorf Da sollte zusammenkommen, was eigentlich nicht zusammenzupassen scheint: In der Luxushotellerie wurde das Thema Nachhaltigkeit in der Vergangenheit oft belächelt. Das Ranking „Die 101 besten Hotels Deutschlands“ erweitert sein Spektrum um genau diesen Aspekt und will damit auch eine Entwicklung abbilden, der sich die Branche nicht länger verschließen kann: Schon im zweiten Jahr des Rankings, zu dem auch das Handelsblatt als Partner gehört, vergibt das 101-Kuratorium den bislang ersten „Nachhaltigkeitspreis der deutschen Hotellerie“.

Verliehen wird er am 28. November von Petra Hedorfer, der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Tourismuszentrale. Dann werden im Hamburger Grand Elisée auch zum zweiten Mal die Preisträger der 101-Bestenliste geehrt. Entschieden wird über den Nachhaltigkeitspreis indes bereits am Sonntag, wenn im Berliner Luxushotel Adlon das 101-Kuratorium seine Entscheidung über den Preisträger fällt.

Zum Kuratorium gehören unter anderem der CEO der Filmgesellschaft UFA, Nico Hofmann, Caroline von Kretschmann, die in vierter Generation den Europäischen Hof in Heidelberg leitet, Stephan Gerhard, Gründer und Partner der Treugast- und 25 hours Hotels, Wybcke Meyer, CEO von TUI Cruises, der Ex-Steigenberger-CEO und heutige Chef der Indian Hotels Company Limited, Puneet Chhatwal, sowie Ex-Wimbledon-Sieger Michael Stich.

Sie vertrauen bei ihrer Entscheidung auf die Expertise des Unternehmens GreenSign von Suzann Heinemann, das eine Vorauswahl von zehn Nominierten getroffen hat. Schon vor 20 Jahren gründete Heinemann die GreenLine Hotels und lancierte 2014 mit GreenSign das erste Gütesiegel zur Kennzeichnung nachhaltig agierender Hotelbetriebe.

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    Mittlerweile hat Heinemann mehr als 250 Hotels in 14 Ländern zertifiziert und sich mit dem Siegel international etabliert. „Die Spitzenhotellerie spricht sich offen wie nie zuvor für das Thema Nachhaltigkeit aus“, sagt 101-Initiator und Handelsblatt-Autor Carsten K. Rath. „Wir werden dieses wichtige Engagement im zweiten Jahr unseres Rankings in den Vordergrund rücken und belohnen.“ Der Preis werde nun jährlich verliehen, so Rath.

    Das Kuratorium der „101 besten Hotels Deutschlands“ vergibt erstmals den „Nachhaltigkeitspreis der deutschen Hotellerie“. (Foto: Carsten K. Rath)

    Hotels und Nachhaltigkeit

    Das Kuratorium der „101 besten Hotels Deutschlands“ vergibt erstmals den „Nachhaltigkeitspreis der deutschen Hotellerie“.

    (Foto: Carsten K. Rath)

    Den Beweis, dass die Branche die Zeichen der Zeit erkannt hat, will am selben Tag auch der „101 Executive Summit“ antreten. Führende Köpfe der Branche machen sich Gedanken darüber, wie Luxus und Nachhaltigkeit sich künftig miteinander vereinbaren lassen können. Auf dem Podium im Berliner Adlon sitzen neben Caroline von Kretschmann der General Manager des 101-Vorjahressiegers Vier Jahreszeiten Hamburg, Ingo C. Peters, Marcus Bernhardt (Vorstandsvorsitzender Deutsche Hospitality), der CEO der Oetker Collection, Timo Grünert, Jörg Böckeler (COO Hommage Hotels), Michael Fäßler (Haupteigentümer Sonnenalp) und Matthias Winkler, Eigentümer der Sacher-Hotels in Wien und Salzburg.

    Verschobene Soirée im Berliner Adlon

    Nach der Diskussion der Branchen-Größen findet im Adlon im festlichen Rahmen auch die Soirée für die Preisträger des Premieren-Rankings statt. Sie musste wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie bereits zweimal verschoben werden.

    Ein weiterer Preis, den das Ranking fest etablieren möchte, ist der Digital-Preis der deutschen Hotellerie, der ebenfalls am 28. November verliehen wird. Ausgezeichnet wird das Hotel mit der besten digitalen Performance. Dies geschieht gemeinsam mit dem Unternehmen Online Birds, das den sogenannten Hotel Digital Score entwickelt und herausgebracht hat und damit den Innovationspreis der IHA gewann – ein Tool, das die Performance von Online-Marketing misst und zudem den Häusern individuelle Tipps und Handlungsempfehlungen gibt.

    Beim Ranking selbst bietet die zweite Auflage neben den 101 besten Hotels sechs neue Kategorien, unter denen die ausgezeichneten Hotels noch einmal spezifiziert werden: Gerankt werden die besten Grand Hotels, Hideaways, kulinarischen Hotels, Spa & Health-Resorts, Stadthotels und die besten Hotels in historischen Gemäuern.

    Mit einem Sonderpreis werden zudem der Newcomer und der Aufsteiger des Jahres geehrt. Der Aufsteiger des Jahres ist das Haus, das im Vergleich zum Vorjahresranking die meisten Plätze gutgemacht hat. Newcomer des Jahres wird, wer noch nicht im Ranking vertreten war und sich auf Anhieb am höchsten unter den neu gelisteten Hotels platziert hat.

    Kombination aus verschiedenen Bewertungen

    Unverändert bleiben die objektive Herangehensweise und die Methodik des Rankings, die in der Branche als durchgehend zielführend betrachtet werden. Wie gehabt setzt die führende Tourismus-Universität IUBH als wissenschaftlicher Partner auf eine Kombination von Gästebewertungen, externen Ratings und Experteneinschätzungen. Ideengeber Carsten K. Rath konnte neben dem Handelsblatt und der IUBH auch das Institute for Service Excellence (Schweiz) als Träger des Rankings sowie die Branchenzeitung „Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung“ (AHGZ) als Partner gewinnen.

    Zudem hat Rath kürzlich eine Partnerschaft mit Hornstein geschlossen, dessen 1981 erstmals erschienenes Gastronomie-Ranking künftig Teil der 101-Bestenliste und auch im Buch zum Ranking veröffentlicht wird. Im Gegenzug ersetzt Hornstein mit der 101-Liste sein eigenes Hotelranking.

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