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13.08.2021

10:00

Wirtschaftsbuchpreis 2021

Das sind die zehn besten Wirtschaftsbücher des Jahres

Von: Claudia Panster

Sie sind tiefgründig, analytisch, überraschend – und nah am Zeitgeist. Eines dieser Bücher wird den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2021 gewinnen.

Die Zahl der eingereichten Bücher zum Wirtschaftsbuchpreis ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. sveta - stock.adobe.com

Bücherregal

Die Zahl der eingereichten Bücher zum Wirtschaftsbuchpreis ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Düsseldorf Es ist kein leichtes Jahr für die Buchbranche. Die langen Wochen des Lockdowns, abgesagte Buchmessen und Veranstaltungen. Doch viele Autoren nutzten die Zeit offensichtlich zum Schreiben, auch und gerade von Titeln mit Wirtschaftsbezug – und somit ist die Zahl der eingereichten Bücher zum Wirtschaftsbuchpreis im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. So gut wie alle namhaften Verlage in Deutschland haben sich an der Ausschreibung beteiligt.

„Die Qualität ist in diesem Jahr enorm hoch, was zu teils harten, kontroversen Diskussionen bei der Sichtung geführt hat“, sagt der Juryvorsitzende Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor beim Handelsblatt. Zehn Titel haben es auf die Shortlist geschafft, einer davon wird den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2021 gewinnen.

Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr bereits zum 15. Mal vergeben. Eine hochkarätig besetzte Jury wählt das beste Wirtschaftsbuch des Jahres, das im Rahmen der Frankfurter Buchmesse gekürt wird – nach einer digitalen Preisverleihung im vergangenen Jahr diesmal hoffentlich wieder in Präsenz, natürlich unter Einhaltung aller nötigen Hygienemaßnahmen.

Gesucht wird nicht weniger als der Nachfolger zweier Wirtschaftsnobelpreisträger. Die Ökonomen Esther Duflo und Abhijit V. Banerjee gewannen 2020 den Preis für ihr Buch „Gute Ökonomie für harte Zeiten“.

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    Die diesjährige Shortlist ist Spiegel der gesellschaftlichen Diskussionen in den vergangenen Monaten. Immer unter besonderer Berücksichtigung des wirtschaftlichen Verständnisses. Dieses soll mit dem Preis besonders gefördert werden.

    Wie kann die Welt den Klimawandel bewältigen? Wie kann die Wirtschaft schnellstmöglich ihren nötigen Beitrag leisten? Und welchen jeder Einzelne? Welche Lehren zieht Deutschland aus der Pandemie? Wie schaffen wir einen vorausschauenden, handlungsstarken Staat? Wie steht es um die Freiheit? Was ist Gerechtigkeit? In der Arbeitswelt oder im Vergleich der Geschlechter?

    Wie konnte es zum größten Wirtschaftsskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte kommen? Und was sagen diese Vorkommnisse über Staat, Wirtschaft und Gesellschaft? Wie wollen wir künftig leben? Wie miteinander umgehen? Worauf sollen unsere Entscheidungen fußen? Welche Zukunft hat der Kapitalismus? Müssen wir unser wirtschaftliches System in Gänze infrage stellen?

    Der Preis 2021

    Die Initiatoren

    Das Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und Goldman Sachs vergeben gemeinsam den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Wirtschaftsbuchpreis, der in diesem Jahr zum 15. Mal verliehen wird. Prämiert wird das beste Wirtschaftsbuch, das in den vergangenen zwölf Monaten in Deutschland erschienen ist.

    Mit dem Preis wollen die Initiatoren die Bedeutung des Wirtschaftsbuchs bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen. Gesucht werden Bücher, die das Verständnis von Wirtschaft in der breiten Öffentlichkeit fördern – deshalb lautet das Motto des Preises „Wirtschaft verstehen“. Lesbarkeit und Aktualität sind ebenso Kriterien wie neue, innovative Blickwinkel.

    Die Preisverleihung

    Nachdem die Preisverleihung im vergangenen Jahr nur digital stattfinden konnte, ist diesmal wieder eine Veranstaltung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse geplant. Am 22. Oktober – natürlich unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln. Bis dahin erscheint jede Woche eine Rezension der zehn Finalisten-Bücher auf der Literaturseite des Handelsblatts. Zu finden sind die Besprechungen auch unter www.deutscher-wirtschaftsbuchpreis.de.

    Die Jury

    Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner, Lehrstuhl für Entrepreneurial Finance, Technische Universität München (TUM)

    Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung

    Dr. Simone Bagel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende von Henkel

    Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse

    Dr. Wolfgang Fink, Vorsitzender des Vorstands der Goldman Sachs Bank Europe

    Lutz Goebel, geschäftsführender Gesellschafter von Henkelhausen, Past President des Verbands „Die Familienunternehmer“

    Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP), Vorstand der Brost-Stiftung

    Prof. Dr. Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute

    Willi Rugen, Präsident des Bundesverbands Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb)

    Karin Sonnenmoser, Verwaltungsrätin der Swiss Steel Group

    Den Vorsitz hat Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor und Autor des Handelsblatts.

    Gemein haben die ausgewählten Titel, dass die Basis der Entscheidung, in welche Richtung sich die Gesellschaft orientiert, ein ökonomisches Grundverständnis sein muss. Die Bücher sind tiefgründig, analytisch, aufklärerisch, bieten überraschende Denkanstöße – und liefern damit, jedes für sich, einen wichtigen Debattenbeitrag in diesem Jahr.

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