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11.03.2022

11:03

Der Ukraine-Krieg teilt die Welt in zwei Blöcke

Das deutsche Geschäftsmodell hat Zukunft

Die Spezialisierungsvorteile der deutschen Wirtschaft bleiben, glaubt Professor Michael Hüther: "Wir müssen nur schauen, dass wir die Rohstoffe woanders her beziehen." Die Professoren Bert Rürup und Hüther im Podcast.

Wie verändert sich durch den Krieg in der Ukraine die künftige Weltordnung? Professor Bert Rürup stellt im Podcast fest, China werde ein Gewinner dieses Konflikts sein, weil sich Russland letztlich unterwerfen werde.

Aber es gebe noch einen zweiten Gewinner. "Dieser Konflikt hat die EU zusammengeschmiedet. Macron ist zum klaren Führer des Staatenbundes geworden." Der Krieg in der Ukrainie habe zu einem Zusammenwachsen Europas geführt. Und das politische Gewicht von Deutschland sei im Vergleich mit Frankreich gesunken.

Professor Michael Hüther ist ein wenig skeptischer. Europa drohe unter den Kontinenten die stärkste Belastung für längere Zeit. Die USA würden resilienter aufgestellt sein als Europa, weil sie weniger auf Energieimporte angewiesen seien.

Hüther fragt sich auch, wie lange sich die europäische Einigkeit halten werde. Deutschland hat aus seiner Sicht mit seiner Außenpolitik erstmals wieder gepunktet. Es sei ein neues Tandem Paris-Berlin denkbar.

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    Einig waren sich beide, dass die exportorientierte deutsche Wirtschaft auch künftig ihre Stärken ausspielen werden - erst recht, wenn die entscheidenden Energiefragen gelöst sind.

    Im Podcast Economic Challenges diskutieren Professor Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, und Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen und deren Folgen."

    Die Folgen des Podcast „Economic Challenges“ sind über Apple, Spotify, Deezer und Handelsblatt/Audio abrufbar. Mehr zu den Themen können Sie im „Chefökonom“, dem Newsletter von Professor Rürup, nachlesen. Für den Newsletter kann man sich hier anmelden.

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