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17.12.2021

08:37

Economic Challenges / Schulden

„Eine Finanzpolitik auf dünnem Eis“

Der Finanzminister plant, den Haushalt mit Milliardenbeträgen durch Corona-Kredite aufzustocken. Die Union sieht darin einen Verfassungsbruch. Wie die Professoren Rürup und Hüther die Finanzpolitik beurteilen.

Bundesfinanzminister Christian Lindner hat einen 0 Milliarden Euro schweren Nachtragshaushalt für 2021 vorgelegt. Viele Investitionen seien in der Coronakrise ausgefallen. Dies müsse nun nachgeholt werden.

Der Bundestag soll den Nachtragshaushalt im Januar beschließen. Lindner zufolge geht es in den nächsten Jahren um einen Spagat aus mehr Investitionen für Klimaschutz und Digitalisierung, aber auch die Schuldenbremse ab 2023 wieder einzuhalten.

Die Opposition sprach dagegen von Taschenspielertricks, weil Corona-Kredite im Klimafonds für spätere Investitionen geparkt werden sollen. „Das ist die Axt an der Schuldenbremse“, sagte der CDU-Politiker Helge Braun, der neue Vorsitzende des Haushaltsausschusses.

Im Podcast Handelsblatt Economic Challenges diskutieren Professor Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, und Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen und deren Folgen.

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    Die Folgen des Podcast „Economic Challenges“ sind über Apple, Spotify, Deezer und Handelsblatt/Audio abrufbar. Mehr zu den Themen können Sie im „Chefökonom“, dem Newsletter von Professor Rürup, nachlesen. Für den Newsletter kann man sich hier anmelden.

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