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21.03.2022

17:30

Handelsblatt Today

Deutschland sucht Alternativen für russisches Gas – was Katar dazu beitragen kann

Von: Anis Mičijević

PremiumWas hat die Reise des Wirtschaftsministers nach Katar und in die Emirate gebracht? Handelsblatt-Korrespondent Klaus Stratmann begleitete Habeck an den Golf und zieht ein Fazit.

Düsseldorf Es war ein politischer Spagat, den Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bei seiner Reise nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate vollziehen musste: Einerseits will Deutschland so schnell wie möglich die Abhängigkeit von russischen Energieimporten reduzieren, andererseits konnte Habeck gerade als Grünen-Politiker die Menschenrechtssituation in beiden Staaten nicht komplett außen vor lassen.

Und so gestaltete sich die Suche nach Alternativen zu russischem Öl und Gas als Balanceakt zwischen realpolitischen Interessen und dem eigenen wertepolitischen Kompass. Nach seinem Treffen mit dem Emir konnte Habeck immerhin verkünden, man strebe eine langfristige Energiepartnerschaft mit Katar an.

Deutsche Unternehmen könnten nun in vertiefte Vertragsverhandlungen für den Kauf von verflüssigtem Erdgas (LNG) einsteigen. Rund zwei Dutzend Unternehmensvertreter wie Bayer-Chef Werner Baumann oder Thyssen-Krupp-Chefin Martina Merz hatten Habeck auf seiner Reise begleitet.

Handelsblatt-Korrespondent Klaus Stratmann hat auch mit im Flieger gesessen und berichtet für die aktuelle Folge von Handelsblatt Today direkt aus Abu Dhabi über die Ergebnisse der Reise.

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