PremiumDie geplante Gas-Umlage sorgt dafür, dass Gas-Versorger nicht mehr auf den hohen Beschaffungskosten sitzen bleiben. Für Privathaushalte wird es dadurch jedoch noch teurer.
Düsseldorf Am Donnerstag hat das Bundeskabinett die geplante Gas-Umlage der Regierung gebilligt. Mit diesem Verfahren plant die Koalition, die Gas-Importeure zu entlasten. Diese müssen ihr Gas nämlich an anderer Stelle einkaufen als beim Hauptimporteur Russland, der die Liefermengen gedrosselt hat.
Zukünftig sollen Versorger wie der Konzern Uniper die gestiegenen Kosten an ihre Kunden aus der Industrie und an Privathaushalte weitergeben können, statt darauf sitzen zu bleiben. Durch diese Umstellung soll schließlich der Kollaps der Gas-Versorgung entlang der gesamten Lieferkette verhindert werden.
Dieses Unterfangen belastet allerdings die privaten Verbraucher, die schlussendlich mehr bezahlen müssen, verrät Handelsblatt-Redakteur Klaus Stratmann im Gespräch mit Handelsblatt Today-Host Sonja Schlacht. Denn die Umlage kommt zusätzlich zu Preiserhöhungen auf die Rechnung, die regionale Gas-Versorger bereits angekündigt haben.
In der heutigen Sendung erfahren Sie, was Sie als Privathaushalt durch die Gas-Umlage erwartet.
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Was das genau heißen soll, erklärt Handelsblatt-Redakteur Peter Köhler. Er spricht darüber, wie solche Aktionäre auf Unternehmen einwirken können, wieso bei ihrem Einstieg Kurse klettern und warum sie sich plötzlich auch für europäische Firmen interessieren.
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